Keine halben Sachen mehr

Jens hat gut Lachen, schließlich trägt er meinen Tri11
Jens hat gut Lachen, schließlich trägt er meinen Tri11

In einem früheren Blog schrieb ich mal (sinngemäß), dass die Funkstille immer viel Trainingsfleiß oder Stress bedeutet. Die dritte Möglichkeit ist immer, dass irgendwie gar nichts zusammen läuft. Leider ist 2014 so ein Jahr geworden. Seit dem Winter plagen mich Probleme an der Ferse die zunächst auf eine Plantar fasciitis hindeuteten. In der Folge musste ich das Lauftraining dann einschränken, konnte mich aber auf dem Rad und im Schwimmen einer guten Form erfreuen bis zu einem Tag im Mai. Nach einer Radeinheit wachte ich nachts mit abartigen Knieschmerzen auf. Es folgte die längste Radpause meines Lebens. Ich glaube ich bin noch nie zuvor für drei Monate nicht auf einem Fahrrad gesessen. Abdrücken vom Beckenrand war nur mit großen Schmerzen möglich, also hab ich das Training komplett eingestellt. Pause, Salben, Physio, Osteopathie, Röntgen, MRT – das ganze Programm. Leider weitestgehend ergebnislos. Dennoch geht es inzwischen wieder bergauf.

 

Der Sommer war also im A…
Zeit sich also mal anderen Dingen zu widmen. In den letzten Jahren bestanden meine Wochen meistens aus 10-20 Stunden Arbeiten, 10-30 Stunden Training und 5-10 Stunden Zug fahren. Was dann von der Woche noch übrig war wurde ins Studieren investiert. Auch durch einen Hochschulwechsel und fehlenden Anrechenbarkeit einiger Kurse ist mein Studium doch unangenehm lang geworden. Eine Baustelle die in diesem Sommer zum ersten Mal meine echte Aufmerksamkeit bekam und so stehe ich jetzt nach 8 Fachsemestern (eingestuft) und gefühlten 25 tatsächlichen Semestern kurz vor dem Abschluss. Das wirft natürlich Fragen auf, vor allem: Was soll die Zukunft bringen?

Ich war und bin immer der Typ der versucht nicht zurück zu blicken sondern seinen Träumen hinterherzujagen, bevor ich als Lohnsklave ende, dem mit 35 sein Job zum Hals raus und der Oberbauch aufs Oberrohr hängt. Mit bald aber 28 Jahren verlangt das Leben doch nach einer Richtung. Besonders in den letzten beiden Jahren hatte ich das Gefühl nichts richtig zu machen. Zu wenig Zeit um richtig Vollgas Triathlon zu machen. Immer zu müde um im Studium Vollgas zu geben. Immer chronisch pleite und damit nie genug Geld um sich mal mehr als nur ein paar Tage Trainingslager, oder andere schöne Dinge zu leisten.

Für 2015 möchte ich daher die Ernsthaftigkeit des Unternehmens Triathlon verschieben. Entweder werde ich mich ins Berufsleben stürzen und das Trainingspensum an der Restfreizeit ausrichten und wenn ich mal kein Bock auf Training habe auch zu Hause bleiben, oder ich werde das Gaspedal mal richtig durch drücken und eine tatsächliche Professionalisierung wagen. Natürlich favorisiere ich zurzeit die zweite Lösung, denn dieser abstinente Sommer hat meine Motivation richtig hochgefahren (im Moment habe ich nicht Mal Probleme mich zu fünf Schwimmeinheiten in der Woche aufzuraffen).

Einen sportlichen Traum habe ich mir mit dem Start beim Ironman Hawaii erfüllt, der andere wäre mal zu sehen was geht, wenn die Bedingungen stimmen und den Sport wirklich als Profi auszuführen.

Das Potential ist in allen Disziplinen vorhanden, was ein 1:10er 20km Lauf bei der MD in Bocholt, das Schwimmen mit den Profispitzengruppe bei der Staatsmeisterschaft in Österreich und eine Top 10 Radzeit beim Ironman Wales belegen.

 

Aktuell führe ich Verhandlungen, damit demnächst auch mal mehr als ein paar Tage Trainingslager im Jahr drin sind und ich auf den genannten Leistungen aufbauen kann. 

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Kommentare: 2
  • #1

    Christoph (Samstag, 23 August 2014 14:11)

    Viel Erfolg für alle Deine Pläne in 2015!!

    Christoph

  • #2

    Chris (Sonntag, 24 August 2014 20:51)

    Lass es rocken, das Zeug dazu und den richtigen Spirit hast Du auf jeden Fall!

Events

 

 

31.12.2016

Silversterlauf Krefeld

8,1

3. Platz

 

28.01.2017

INDOORMAN

0,275 - 5 - 1,5

1. Platz (Durchgang 1)

3. Platz (Team)

 

06.08.2017

Ostseeman

3,8 - 180 - 42,2

 

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