Schlitterpartie bei der NRW Cross Duathlon Meisterschaft

Begeisterung - Foto: Enrick Schick
Begeisterung - Foto: Enrick Schick

Wenig überzeugendes habe ich beim Cross Duathlon in Lage zu Stande gebracht. Im Vorfeld mit dem Sieg geliebäugelt musste ich meine Hoffnungen schnell im Schnee begraben

Nach mehreren Stunden Dauerschnee waren die Trails zu Pisten geworden und so hatte ich schon beim Laufen extrem mit dem Grip zu kämpfen. Einige 90° Kurven musste man sogar mehr oder weniger gehend nehmen und bergauf und bergab rutschte man immer weg.

Allerdings vermochten auch die härtesten Bedingungen nicht meine Form zu verschleiern. Trotz meines, für diese Verhältnisse, wenig förderlichen Laufstils konnte ich mich wie erhofft vom kleinen, aber durchaus gut besetzten, Feld absetzen.

Auf dem MTB wiederholte sich leider das Trauerspiel von 2011. Druckmäßig zwar voll auf der Höhe aber auf dem winkeligen Schlitterkurs hoffnungslos verloren. Bereits am Ende der ersten Runde war mein 55s Vorsprung aufgebraucht und ich wurde von Mathias Frohn (2. Xterra Schleiden) und Marcelo aufgefahren. Beim Versuch den beiden MTB Experten zu folgen rutschte mein Vorderrad mehrfach weg und eh ich mich versah stieg ich ungeplant ab. Vermutlich zu viel Luftdruck auf der einen, aber ganz sicher zu wenig fahrerisches Können auf der anderen Seite. Dass ich weiter an meinen persönlichen Limit fuhr zeigte ein weiterer Ausrutscher in Runde drei. Ärgerlich nur, dass ich nicht mit Absteigen und Schieben geplant hatte, denn für den schnellen Wechsel hatte ich Rennradschuhe montiert. Das erwies sich als Fehler und so durfte ich jeweils eine halbe Runde warten bis sich der Dreck aus den Platten gelöst hatte und ich wieder einklicken konnte. Das wirkliche Problem wird aber gewesen sein, dass es sich bei meinem MTB um kein Stevens gehandelt hat ;).

Klamottenmäßig war ich allerdings gut aufgestellt. Besonders praktisch für solche Bedingungen ist die Skinfit Tritight, die es auch als lange Variante gibt. Keine rutschenden Beinlinge und kein riesiger Radhoseneinsatz, welcher beim Laufen stört.

Im zweiten Lauf gelang mir trotz angezogener Handbremse erneut die Bestzeit. Über einen dritten Platz hinter Marcelo und Mathias, aber vor Skinfit/Stevens Kollege Clemens (Sturz nach wenigen Km) bin ich aber nicht hinausgekommen.

Die widrigen Bedingungen sind sehr schön auf den Bildern von Enrico Schick zu sehen. Danke dafür!

Da ich im Rennen sehr limitiert durch den mangelnden Grip war konnte ich aber schnellst möglich das Training wieder aufnehmen und, da seit dieser Woche auch das Volt im Einsatz ist kann ich es kaum erwarten, dass der Startschuss in der Bucht von Portocolom zum ersten Triathlon fällt!

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