Hawaii Tag 3: The Bike

Kopf einziehen.
Kopf einziehen.

Heute bin ich, nach dem morgendlichen Schwimmen, zum Wendepunkt rausgefahren und ein Stück zurück um die Abfahrt zu besichtigen und dann ein zweites Mal den Anstieg rauf. Nach einem Fischsandwich in einem typisch hawaiianischen Restaurant ging es mit dem Auto zurück. Wenn man ewig mit dem Rad nur geradeaus brettert, dann hat man Zeit das Radfahren mal ein wenig durchzugehen.

 

Nach einer Aufwärmrunde durch Kona geht es immer nach Norden bis zum Ort Hawi. Nachdem man Kona verlassen hat geht es somit praktisch 80km ohne eine Abbiegung dahin. Nur einmal schlängelt sich die Straße kurz durch einen Ort. Typischer Drückerkurs also. Kaum mal flach, aber niemals steil und windanfällig sowieso – auch wenn da heute wenig von zu sehen war. Das sollte mir also liegen. Der Kurs erinnert von der Topografie und der Streckenführung im Prinzip an Buschhütten. Jemand der dort immer glänzt ist Kienle. Ich hoffe er tut es auch am Samstag und schenkt den ganzen Lutschern ordentlich ein.

 

Ich für meinen Teil sehe Rad im Moment als kleine Wackeldisziplin an. Ich habe die ganze Saison einfach nicht die Beine gefunden die ich 2011 und vor allem 2010 hatte. Aber die ganze Saison war ja nur die Generalprobe für Hawaii. Und wenn die Generalprobe schief geht wird die Aufführung grandios. Ich hoffe diese abgedroschene Weisheit gilt. Denn die letzte längere Einheit ging von daher in die Hose, dass ich heute einer der vielen war, die am Straßenrand standen und Schlauch gewechselt haben. Das dürfte eigentlich ein gutes Omen sein um im Rennen solide durchzukommen und im Marathon dann richtig abzugehen. Doch davon ein anderes Mal mehr, denn jetzt muss ich gleich schlafen. Es besteht die Chance meinen Rhythmus  in den Griff zu kriegen. Daumen drücken!

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Kommentare: 1
  • #1

    Christoph (Montag, 08 Oktober 2012 12:45)

    super Bilder in der Galerie - das Vor-Wettkampf-Feeling kommt in Krefeld an!

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