Ha und Ha

by David Herrera
by David Herrera

Mit Hagen und Hannover habe ich in den letzten zwei Wochen zwei Wettkämpfe bestritten die sehr verschieden waren. Nach einem ungefährdeten Sieg in Hagen warf mich erst die nächste Erkältung - ich sollte mit studieren und arbeiten aufhören - zurück und anschließend schwächten mich zwei harten Hawaii Trainingstage, sodass ich nicht über einen 56. Platz in Hannover hinauskam.

 

Zwei Rennen, ein Vergleich.


Die Bedingungen:

Hagen: Olympische Distanz ohne Windschattenfreigabe, bis auf Altmeister Sebastian Longrée eher wenig Konkurrenz. Hitze mit Temperaturen bis 40°C in der Sonne.

 

Hannover: Sprintdistanz mit Windschattenfreigabe, 23°C wolkig. Weltklasse Startfeld mit überwiegend Athleten welchen ihren Schwerpunkt auf diesem Format haben.

 

Das Ziel:
Hagen: Aus dem ersten Startfeld kommend eine Zeit vorlegen an der Longrée und alle Anderen sich die Zähne ausbeißen und dabei vielleicht sogar den Streckenrekord angreifen, darüber hinaus natürlich Spaß haben und den schwarzen Tag von Hückeswagen vergessen machen.

 

Hannover: Dem Team helfen, sich selbst beweisen, dass man in der Bundesliga mithalten kann. Spaß haben!

 

Schwimmen:

Hagen: 1000m im Freibad. Nach ca. 13:30min entstieg ich dem 50m Becken, angesichts endlos vielen Überrundungen keine wirklich schlechte Zeit.

 

Hannover: 750m Schlachtgetümmel im Maschsee. Ich konnte gerade so am großen Pack dranbleiben und den Kontakt zum Rennen, ganz im Gegenteil zu Darmstadt, in der ersten Disziplin halten.

 

Rad:
Hagen: Vier harte Radrunden mit massig Höhenmetern. Einen 34er Schnitt bin ich wohl zuletzt in der Jugend gefahren. Dennoch klar schnellste Radzeit.

 

Hannover: 2km Allout reichten um in die letzte große Gruppe zu springen. Bis auf eine vergeblichen Schlussattacke meinerseits, welche von Maik Petzold (!) vereitelt wurde, verlief das Radfahren unspektakulär für mich. Maiki hatte sich nach einer Zwangspause im Pit Stop zu uns gesellt und sorgte für Weltcupflair und hohes Tempo in der Gruppe.

 

Lauf:
Hagen: Mit 20 Minuten Vorsprung quält es sich schwieriger, als wenn der Gegner direkt neben einem schnauft. Ich musste aber, wohlwissend um die schnellen Jungs in der zweiten Startwelle, immer auf dem Gas bleiben.


Hannover:
Beim Rauslaufen aus der Wechselzone war noch ein Platz in den 30ern drin, aber nach wenigen Metern hatte ich das Gefühl auf der Stelle zu laufen. Merke: 30km Läufe 48h vor dem Rennen gehen auf Kosten der Spritzigkeit!

 

Die Bewertung:

Hagen: Streckenrekord um knapp 2min verpasst, aber mit vier Minuten Vorsprung gewonnen, viel Spaß gehabt – alles bestens!

 

Hannover: Schwimmen und Rad voll im Soll, Laufen war nen Satz mit X. Aber in einem Feld mit unzähligen Weltklasse Leuten mitzuhalten, am Wechselplatz ein Namensschild vorzufinden und vor vielen Zuschauer zu laufen die einen Riesenlärm machen ist schon was ganz besonderes – ebenfalls alles bestens!

 

Zeitungsbericht Hagen

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