Heimarbeit vs. Heimarbeit

Endlich wieder Triathlon. Am Sonntag startet die Saison in Buschhütten und im Topfeld um 14:30Uhr werde ich nicht gerade von Pappenheimern umgegeben sein. Doch selten fällt mir eine Prognose schwerer. Das Wettkampf Output wird naturgemäß durch mehr Faktoren als nur reines Training bestimmt. Nach Platz 24 in 2009 und Platz 19 im vergangenen Jahr wäre alles andere als eine klare Annährung an die Top10 ein Schritt auf der Stelle und damit ein unzufrieden stellendes Output.

 

Das lässt mich zweifeln:

Zu aller erst standen umfangreiche Arbeiten in altem und neuem Heim an. Der zweite Umzug in sieben Monaten zerrte an Körper (argh mein Rücken!) und Geist und kostet jede Menge Schlaf bzw. Regenerationszeit. Das ließ einige Einheiten kürzer ausfallen als der Plan es vorgab. Der Stress gipfelte am letzten Samstag darin, dass ein Hängeschrank auf Grund einer schiefen Wand komplett herausriss und die Küche in ein Trümmerfeld mittleren Ausmaßes verwandelte. Die Gedanken  an Training waren da schnell verflogen. Unvermeidbar bei einem Umzug ist auch immer eine Menge Dreck, der meine Allergie gebeutelte Atemwege derart reizte, als wäre eine Packung Roth Händle (Nein nicht das Roth) auf Lunge meine Art zu entspannen. Bis gestern führte das auch zu schmerzhaft geschwollen Lymphknoten im Hals, was weiterem Trainingsausfall nach sich zog.

Das lässt mich hoffen:

Nebst Arbeiten am Heim, konnte ich aber auch von meinem Heim aus arbeiten – sprich an Schnelligkeit, Schlankheit und Schönheit meines Körpers feilen, ohne dafür in die Ferne zu schweifen. Dabei spielte mir der warme und trockene April in die Karten. Nicht nur, dass sich meine noch vagen Bräunungskanten von Mallorca auf einem beruhigend stabile Niveau eingependelt haben, es fällt auch leichter um 6 Uhr das Slice zu satteln, wenn man dafür nicht 20 Minuten lang Kleidungsschichten auftragen muss.

Neben den erwähnten teilweise extrem frühen Radausfahrten, welche auf Grund von immensem Termindruck in den letzten Wochen nötig waren, konnte ich aber auch an den anderen Disziplinen arbeiten. Die Schwimmtechnik fühlt sich dank Johann Ackermanns Tipps besser denn je an und auch im Laufen habe ich mit Frederik Martin noch mal was an meinem Schritt verändert.

Johann und Freddy habe ich während meines Trainerlehrgangs im Frühjahr kennen gelernt. Dort teilte ich mir das Zimmer mit Manuel Reimer, welcher mir auch noch mal viel über Ernährung beibringen konnte. Das hat dazu geführt, dass sich mein KFA noch mal ne Ecke niedriger bewegen dürfte, als in den Vorjahren. Dass meine Ernährung dabei aber nicht nur aus Alfalfasprossen und Grünen Tee bestand seht ihr unten.

Die letzten beiden Wochen waren mit die umfangreichsten des gesamten Jahres und dabei ganz sicher die stressigsten. In der aktuellen Woche sind die Umfänge deutlich reduziert bevor eine Wettkampfphase mit drei Rennwochenenden hintereinander beginnt. Ich hoffe, dass sich mein leichter Infekt bis Sonntag noch verflüchtigt, denn wenn ich mich einigermaßen erholen kann, dann sollte ein gutes Rennen drin sein.

Für dieses gute Rennen gibt es auch noch ein paar Upgrades am Material. Ich hoffe meine Förderer können alle Wort halten und die Waffenkammer ist für Sonntag mit drei neuen Werkzeugen gefüllt. Dazu würde es dann noch vor Sonntag ein Triple Folge der beliebten Rubrik Männerspielzeug geben!

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