Tag X - Roth 2010

Eines vorweg: Der Challenge Roth hält was er verspricht!

 

Freitag


Am 16.07.10 mache ich mich um 5Uhr morgens mit meiner Freundin auf ins gelobte Triathlonland nach Roth, wo zwar kein Milch und Honig, aber immerhin PowerGel und Elektrolythgetränk fließt.

Nachdem wir von einigen Vereinskollegen gewarnt worden waren fahren wir einen kleinen Umweg über die A61 anstatt uns auf der A3 in einem der zahlreichen Staus grillen zu lassen. Gute Entscheidung. Javier erzielte auf der Hinfahrt via A3 einen Schnitt von 68km/h, den schafft Cancellara mit Rückenwind auf zwei Rädern.

Zunächst steuern wir (Jenny, ich und Slice) unsere Unterkunft in Wettelsheim an um unser Zimmer zu begutachten. Der Landgasthhof zum Hirschen liegt gut 35min von Roth entfernt und somit für NRW Verhältnisse schon ziemlich am A… . Beim Vorfahren sind wir schon eine Attraktion. Alle sind freundlich aber ahnungslos: „In Roth findt a Drriathlon statt? Nein nie von gehöat“. 

Nach kurzer Mittagsruhe sattel ich das Slice, (schon wieder eine Attraktion; Wettelsheim kommt an diesem Tag nicht zur Ruh) um mal kurz die Beine freimachen. Eine traumhafte 30km Runde durchs Umland macht Lust auf mehr. Die Beine sind gut, die 808 säuseln im Wind, die Sonne brennt. Das High5-Gel, was noch mal getestet wird, schmeckt sogar – Leben könnte kaum besser sein. Nachmittags dann auf der Expo: Profis beim Autogramme schreiben - langweilig. Tausende Age-Grouper die in hässlichen Finisher Shirts und Kompressionsklamotten rumlaufen - noch langweiliger. Trek Speed Concept - schon interessanter, Scott Plasma3 Premiere  - sehr interessant. Sogar Jenny langweilt sich trotz Triathlon-Overkilll nicht. Startunterlagen abholen läuft extrem easy, der CR deutet seine Extraklasse an. Wir quatschen ein bisschen mit den Ausstellern und warten auf die Pasta-Party.

Pasta-Party. All you can eat – all you can drink. Und nicht nur Erdinger Alkoholfrei, Cola, Wasser, Limo, Saft sondern auch unter anderem Red Bull, Müller Milch und weitere Markenprodukte stehen bereit. Es sind so viele Paletten, dass selbst der gierigste Triathlet nicht alles wegtragen kann, auch wenn es einige versuchen. Dazu Kaiserschmarrn, Salatbuffet und Gebäck. Bei dem gigantischen Überangebot musste man nicht mal warten und das obwohl 3000 Triathleten im Vorwettkampfstress nicht zu den umgänglichsten Zeitgenossen gehören. Als wäre die Pasta auf der Party nicht Attraktion genug, geben sich die Profis die Ehre und vertreiben einem mit leichtem Talk die Zeit. Eine Pasta-PARTY die ihren Namen verdient.

 

Samstag


6:00Uhr: ein wenig Jogging.

Unsere Gastwirtin bekommt so langsam ein Gefühl für den Wahnsinn den ich da vor habe, als sie uns dann auch das erste Mal verfrüht Frühstück serviert, damit ich noch pünktlich den Kanal testen kann, der ab 9:00Uhr bereits wieder für den Schiffsverkehr geöffnet wird. Der Kanal ist total warm, aber natürlich unter 24°C, damit die ganzen Nichtschwimmer sich mittels Neoprenhaut über die 3,8km tragen lassen können (Na gut es ist schon sicherer mit Gummi, aber zu warm ist zu warm). Danach Radstrecke abfahren. Im Gegensatz zu vielen meiner „Mitstreiter“ bevorzuge ich 15h vor dem Rennen dafür das Auto und quäle mich nicht bei Regen die Anstiege auf dem Wettkampfrad hoch. Danach Rad einchecken und nix wie weg, mir wird sonst schwindelig von dem ganzen Carbon was sich in meiner Startgruppe aufgereiht hat. Meine Eltern sind inzwischen eingetroffen und wir besuchen gemeinsam die Wettkampfbesprechung. „Aha Helm schließen vorm losfahren…, achso 42km laufen am Ende. Oje vielleicht sollte ich schnell noch was trainieren…“.

 

Sonntag


3:30Uhr: Aufstehen für den Big Day. Geschlafen habe ich natürlich kaum, aber die Spannung stimmt. Zum zweiten Mal verfrühtes Frühstück, das toller Weise mitten in der Nacht bereit steht und das am heiligen Sonntag im tiefsten Bayern. Danke. Am Start noch das Mittagsmenu vorbereiten: Power Bar Berry Blast à la Oberrohr, dazu Gel so viel der Magen verträgt. Aufpumpen nicht vergessen. Ein Kuß fürs Slice, ein Kuß für meine Frau und es geht los.

 

Schwimmen (00:54:05)

 


Die Startgruppe ist extrem klein, was einen ziemlich entspannten Start begünstigt und nach wenigen Metern liege ich schon in Führung der Sub9er. Nur ist es verdammt nebelig und dunkel und im Gegensatz zu den Profis haben wir kein Führungskajak und so schaffe ich es mich im Kanal tatsächlich zu verschwimmen. Nach 500m muss ich wütend über mich selbst den Anschluss an die erste Gruppe wieder herstellen. Bis nach der Wende läuft alles prima: guter Rhythmus, langer kraftvoller Zug, gute Gruppe.

Auf dem Rückweg wird mir immer heißer und ich unterbreche mehrmals den Armzug um Wasser in den Neo zu lassen. Jetzt fühlt sich es auch schon nicht mehr so locker an.

Bei circa 2500m merke ich wie sich meine Badekappe (geschätzte Größe: XXS) nach oben schiebt und meine Brille mit sich zieht. Ich schnappe sie und setzte sie wieder auf. Die Gruppe ist weg, der Rhythmus war es auch vorher schon. Ich kann nur noch rühren und breche total ein. Geschätzte 15 Athleten passieren mich noch auf dem letzten 1000m - mal wieder.

Beim Wechsel (00:01:42) knurrt der Magen wie verrückt. Jetzt schon? Beim rauslaufen ein Blick auf die Uhr: 55:50 Minuten, mal locker 3 ½ Minuten das Ziel verfehlt. Die Stimmung ist im Keller.

 

Rad (04:48:12)


Ich haue mir gleich zu Anfang zwei halbe Bananen rein, diese sollen den Magen (ver-)stopfen und den „Rasenden Roland“ und damit verbundene Dixi-Sessions verhindern. Nach dem es beim Schwimmen zu warm war, ist es jetzt zu kalt. Ich zittere, meine Füße sind taub. Die Gefahr zu schnell loszulegen ist schon früh gebannt, ich fahre zwar den angepeilte Schnitt bis Greding (38,5km/h) bewege mich dabei aber voll am Anschlag. Am Ende des Kalvarienbergs beginnt der harte Teil der Strecke und bereits in der ersten Runde herrscht mehr Gegenwind als mir lieb ist und die wärmende Sonne möchte auch nicht so recht aufgehen, doch langsam kann ich mein energetisches Loch überwinden und sowas wie einen Rhythmus finden. Am Ende der Runde dann das Triathlon-Welterbe Solarer Berg. So wie man sich es vorstellt, also unvorstellbar. Aber auch die anderen Hotspots auf der Radstrecke kommen stimmungsmäßig gleich dahinter. Überall wird gefeiert und angefeuert, aber ganz besonders viel wird gesoffen. Richtig geil! Die zweite Runde läuft deutlich besser, auch wenn es zu einem Beihnahunfall mit einem Polizeiauto kommt. Das Tempo ist gleich, die gefühlte Belastung niedriger. Meine Gruppe besteht aus US-Profi Dennis Meeker, Feuerwehrweltmeiser Michi Hoffmann, Thomas Geiger und dem Belgier Jerome Hilger-Schütz. Wir werden von bis zu drei Wettkampfrichtern eskortiert und bleiben natürlich alle brav. So erreichen wir T2 und mir dämmert es bereits, dass es mit Sub9 wohl eng werden wird.

Es folgt ein kurzer Aufenthalt (00:01:15) in der „Wechselmaschine“ wo einem 3 Paar Hände fast jeden Handgriff abnehmen und bevor man weiß wie einem geschieht geht es schon wieder raus auf die Strecke.

Lauf (03:23:36)


Auch hier direkt Zuschauermassen, dazu geht es leicht bergab. Läuft gut…verdammt gut. Ich überlege ob ich nicht zu wenig riskiert habe auf dem Rad. Dann plötzlich werde ich von der Seite angesprungen. Aber es ist kein übermotivierter Konkurrent sondern der vierbeinige Freund eines Zuschauers der nicht festgehalten wurde und nur spielen will. Ich taumel und stürze fast zu Boden. Ich verliere kurz die Beherrschung und ärger mich sofort danach tierisch. Was wenn meinen Ausfall ein Kampfrichter gesehen und mich mit der Höchststrafe belegt? Ich kann für 10km an kaum etwas anderes denken. Bei jeder Neonweste am Streckenrand zucke ich zusammen und rechne damit wegen Beleidigung aus dem Rennen genommen zu werden. Vom läuferischen her stimmt aber alles.

Auch nach 12km ist noch alles gut. Das Stimmungsnest am oberen Wendepunkt ist ein tolles Erlebnis, dort sehe ich Frank aus meinem Verein. Nach der Wende kriege ich von ihm zu hören das ich deutlich führe in der AK. Stimmt ich laufe ja nicht nur gegen die Zeit und meinen Körper sondern habe auch Konkurrenz. Die auserkorenen Hauptgegner Jacob und Schuhmann hatte ich bereits nach 5 bzw. 30km auf dem Rad stehen lassen und sie machten nicht den Eindruck als hätten sie zuzusetzen, daher hatte ich sie ein wenig aus den Gedanken verloren. Bei 17km wird es dann endlich hart, aber wie. Innerhalb von wenigen Kilometern machen beide Beine dicht. Jetzt beginnt das Rennen also. An der Lände hole ich mir einen Kuss von meiner besten Supporterin ab und lege die erste Gehpause an der Verpflegung ein. Und tatsächlich ich komme zurück, bis Kilometer 28 kann ich wieder einen guten Schritt aufnehmen. Die zweite Luft hält aber nicht ewig, denn dann beginnt das große Sterben. Von der Ortspassage Eckersmühlen habe ich heute ziemlich vernebelte Erinnerungen und das trotz famoser Volksfeststimmung an der Strecke. An jeder Verpflegung wird jetzt gegangen und die G26 Gläser der Oakley Radar können das Martyrium nicht mehr verbergen. Jeder Helfer fragt mich ob alles ok ist und ob ich medizinische Hilfe brauche. „Na bitte“, denke ich mir, „wenigstens sieht man das du am Limit bist.“ „Matthias (Name steht auf der Nr.), ist wirklich alles ok? Möchtest du in den Schatten?“ Klar möchte ich und ich muss mich beherrschen nicht schon wieder jemand zu beleidigen, denn ich kann die ganzen nett gemeinten Fragen nach meinem Befinden nicht mehr hören. Habe ich mich an den vorherigen Verpflegungsständen immer noch für den Einsatz der Helfer bedankt, greife ich jetzt nur noch zu. Ich schütte verzweifelt Cola in rauen Mengen in mich rein, in der Hoffnung auf die dritte Luft. Die lässt aber noch auf sich warten. Zunächst mache ich mich auf den Rückweg zurück am Kanal entlang, eine endlose lange Grade. Am Ende kommt mir Dieter auf dem Fahrrad entgegen, er filmt mich und spricht mir zu: „Gleich geht’s bergab.“ Das ist aber keine tolle Aussicht, denn meine Oberschenkel sind nicht mehr in der Lage die Stöße geschmeidig abzufangen und die Hangabtriebskraft in Vortrieb zu verwandeln. Stattdessen vollführen sie nur schnalzende Bewegungen. Meine Pace ist mit 5:40Min pro Km auf dem endgültigen Tiefpunkt. Bei Kilometer 38 steigt die Straße schließlich endlich leicht an, in Richtung Roth Zentrum. Jetzt wo ich statt meiner Oberschenkel wieder mehr die Waden einsetzten kann kommt die dritte Luft fast wie von selbst. Der Rest läuft erstaunlich einfach. Geradezu ein Triumphlauf werden die letzten Meter durch die Rother Innenstadt, denn auch hier herrscht eine Mega Stimmung wie ich sie bei keinem Triathlon sonst erlebt habe. Ich kriege sie sogar einigermaßen mit. Im Ziel (09:08:48h) will ich meiner Freundin etwas sagen, aber ich kann nicht, meine Kehle ist wie zugeschnürt. Ich mache nur eine Handbewegung und verschwinde im Medical Tent. System shutting down…

Die Finishline Party verpasse ich auf Grund völliger Erschöpfung - leider.

 

Montag


Die Siegerehrung war mal wirklich eine Siegerehrung. Sonst handelt sich auf den meisten Events leider um eine „Preisabholung der Sieger“. Nicht so in Roth. Anwesend sind nicht nur unzählige Fotografen und  drei Filmteams sondern auch ungefähr 2000 (!) Zuschauer die nicht nur bei der ersten, sondern bei jeder Ehrung Applaus spenden. Als ich aufgerufen werde, betont der Moderator meine Endzeit: „Achten sie mal auf die Zeit: 9:08h in der AK20“, das lässt den Applaus noch einmal lauter werden. Einer der besten Momente meiner Triathlon Karriere.

 Auf dem Podest stehe ich neben AK25 Sieger Wolfgang Teuchner. Einer meiner persönlichen Helden. Ich hatte schon das Glück in Buschhütten mit ihm die Schwimmbahn zu teilen und in Kulmbach konnte ich mich hautnah von seiner Brachialgewalt auf dem Rad überzeugen. Außerdem hat er hier einen Weltklasseeintrag unter den Blog eines berühmt berüchtigten U23-Duathlon-Ex-Weltmeisters geschrieben.

Danach habe ich noch die Möglichkeit im VIP Bereich ein bisschen Smalltalk mit Rasmus Henning zu halten. Er ist 2003 und 2004 für den SC Bayer gestartet und somit auch schon lange ein Vorbild von mir. Cooler Typ. Auch die meisten anderen PROs machen einen sehr entspannten Eindruck und während der Siegerehrung saßen wir zufällig bei Sebi Kienle – ebenfalls cooler Typ.

 

Sub9 gescheitert


Ein Ziel habe ich verfehlt. Ich blieb nicht unter 9 Stunden. Allerdings muss man festhalten, dass es nur an einem perfekten Tag zu erreichen gewesen wäre.

Zum einen habe ich keine schweren Fehler in der Ernährung, oder im Pacing gemacht und damit mein persönliches Optimum rausgeholt. Zum anderen waren die Strecken nicht so schnell wie im Vorjahr. Beim Schwimmen waren fast alle um die zwei Minuten langsamer als 2009. Das lag wohl an einem Ungleichgewicht zwischen den Schleusen, was eine leichte Strömung zu Folge hatte, wie mir Roth-Insider Heiko Tewes verriet. Beim Rad war es von der ersten Runde an ziemlich windig. Das hat Chrissie Wellington auch bemerkt (siehe BR Bericht) trotzdem aber ne 4:36 hingebrannt. Auch Sebi Kienle hat sich nicht beeindrucken lassen und ne 4:14 abgeliefert. Ich fand es aber härter als ich mir ausgemalt hatte und fuhr knapp 10 Minuten langsamer als geplant. Das Laufen war durch die Änderung endlich auch wirklich 42,2km. In den Vorjahren war es wohl etwas zu kurz. Diese Information stammt jetzt nicht aus den einschlägigen Internetforen sondern ebenfalls von Heiko.

In dem besten Starterfeld aller Zeiten und in der Spitze dem wohl besten nach Hawaii, belegte ich den 38. Platz. Mit meiner Zeit wäre ich Vorjahr nicht unter die ersten hundert gekommen, und das trotz vergleichbaren Feld. Auch das belegt, dass die Bedingungen nicht so überragend schnell waren.

Kein Grund also enttäuscht zu sein.

 

Seitenblick: Chrissie Wellington


8:19h und alle schreien Doping! Ganz besonders die übergewichtigen Redakteure die an jeder Teilstrecke einer Sprintdistanz scheitern würden. Die frechen und beleidigen (Zeitungs-)Berichte die ich diese Woche lesen musste machen mich echt traurig. Sollte jemals rauskommen, dass Miss Wellington etwas eingeschmissen hat, dann: „Auf sie mit Gebrüll“, aber bis dahin muss die Unschuldsvermutung gelten. Ich hatte das Glück, dadurch dass ich so schnell war, sie auf der Strecke zu sehen. Und keiner von den Profis die mir entgegen kamen oder die ich überholte, haben so hart gearbeitet wie sie. Der Wille den sie trotz gigantischen Vorsprungs aufgebringen konnte, hat mich sehr beeindruckt. Am Kanal wo wir uns zweimal begegneten waren keine Kameras oder Zuschauer und da hat sie auch nicht gelächelt, sondern sich jeden Schritt erkämpft.  Die drittplatzierte Teresa Macel, mit der ich große Teile der Laufstrecke unterwegs war, machte bei weitem keinen so gezeichneten Eindruck. Selbst ein Kienle der zweifelsohne alles gegeben hat, sah da nicht so schlecht aus. Nur weil sie im Ziel lacht, muss sie sich vollpumpen oder was? Wie erwähnt: Sollte ihr was nachgewiesen werden, dann will ich nichts mehr von ihr wissen. Aber mit ihrem Rennen und vor allem mit der Rede auf der Siegerehrung, die genau wie ihr Kampf am Tag zuvor, echt und nicht geschauspielert war, hat sie extrem bei mir gepunktet. Auch ich war Skeptiker, aber die Frau muss man live erleben bevor man sich das Maul zerreißt.

 

Fazit & Ernte-dankfest

 

Das Rennen war gut, aber nicht sehr gut. Dass das Laufen schwierig wird war bei dem Trainingsrückstand klar. Aber im Schwimmen und Radfahren habe ich meine Ziele deutlich verfehlt und konnte über große Strecken keinen Rhythmus finden. Ich muss noch viel lernen, aber genauso ist noch viel Luft nach oben da.

Insgesamt muss man einfach sagen, dass der Challenge Roth der absolute Wahnsinn ist. Alles was ihr über die Stimmung, die tollen Helfer und die Organisation hört ist nicht übertrieben. Es ist wirklich so gut! Danke dafür an alle Verantwortlichen!

Roth war die Ernte für die Saat die ich in den Monaten zuvor gesät habe. Jetzt wird es Zeit sich dafür zu bedanken, dass ich die Ruhe und die Möglichkeiten hatte meinen Saisonhöhepunkt bestmöglich zu verwirklichen. Ich bedanke mich bei allen die diesen Bericht und diese Seite lesen und gelesen haben. Ich bedanke mich für die vielen netten SMS (GMS), Emails und Anrufe die ich vor und nach dem Rennen erhalten habe. Bei meiner Familie für seelische und finanzielle Unterstützung. Ein großer Dank geht auch an Nedim „Triguru“ Yildiz für die Trainingsplanung und die viele spaßige Trainingsstunden.

Mein größter Dank geht natürlich an meine Freundin, die mich unterstütz wo sie kann, ganz einfach weil sie weiß wie wichtig der ganze Quatsch für mich ist. Sie verkneift sich nachzufragen ob es sinnvoll ist so viel zu trainieren oder mehrere hundert Euro nach Kalifornien an die Fa. Oakley zu überweisen um ein paar Gramm Plastik als Gegenwert zu erhalten. Danke.

 

Was nun?


Mein erster Sportversuch am Mittwoch, die 6km zu einem Freund mit dem Fahrrad zurückzulegen, wurde auf dem Rückweg mit Krämpfen belohnt. Gestern habe ich das erste Mal wieder richtig Sport getrieben und mich von meiner Freundin im Badminton besiegen lassen.

Jetzt heißt es zunächst wieder langsam reinkommen. Wenn ich wirklich in drei Wochen auf die Mitteldistanz in Hückeswagen muss (steht noch nicht fest) kann ich mir dort ein gutes Ergebnis abschminken. Bei den beiden Abschlussrennen in Krefeld und Ratingen will ich aber noch zeigen, dass ich meine Spritzigkeit nicht verloren habe und werde versuchen das Optimum auf den Sprintdistanzen rauszuholen.

 

Peace

 

Matthias

 

 

PersonStartnummer    102
Altersklasse    M20
Name    EPPING, Matthias (GER)
Verein    SC BAYER 05 UERDINGEN

RenninfoStartzeit    06:10:01
Swim    00:54:05
Trans 1    00:01:42
Bike    04:48:12
Trans 2    00:01:15
Lauf    03:23:36
Est.Finish    09:08:48 (Run)
Bestzeit    08:40

GesamtPlatz (M/W)    38
Platz (AK)    1
Zielzeit (Brutto)    09:08:48

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Kommentare: 6
  • #1

    Marsupilami (Sonntag, 25 Juli 2010 23:58)

    geiler scheiss !
    wusste gar nicht, in was für einer liga du spielst... weiter so, gruß timo>

  • #2

    nedim (Montag, 26 Juli 2010 13:15)

    RESPECT !
    Du hast alles richtig gemacht und ein sehr gutes Ergebnis erziehlt - viele schnellere Rennen werden noch folgen.
    Bleib so wie Du bist!
    Die Spritzigkeit werden wir Dir noch richtig einzementieren ;-)
    Keep on rocking!
    Nedim

  • #3

    Philipp (Montag, 26 Juli 2010 20:28)

    Vergiss die Spritzigkeit, but Keep on Rocking!

    Sehr schöner Bericht! Was ich nur nicht verstehe ist, warum man um 3:30 aufstehen muss, wenn es erst um 6:00 los geht. Wobei wir beim nächsten wären... Warum muss es um 6:00 los gehn... Horror!

    Gut ist auch das Einzelfoto am Solarer-Berg!

    Besser ist, dass das Slice zuerst geküsst wurde und als eigenständige Person geführt wird!

    Freue mich auf die nächste Runde mit dir!

    Danke & PEACE

    Ruhepuls 180 - Always Ready!

  • #4

    Jörg Singelnstein (Donnerstag, 29 Juli 2010 14:28)

    Hey Matthias, großartig! und nice to read. jetzt weiß ich, warum ich mir das Martyrium des Triathlons niemals angetan habe und niemals antun werde. Grüße an die Eltern! Jörg Singelnstein

  • #5

    Sebastian Zeller (Samstag, 31 Juli 2010 00:33)

    Hey Matthes,

    ich habe gerade mit großem Vergnügen deinen Bericht über Roth gelesen und freue mich jetzt noch mehr darauf dieses Rennen in 2011 selber bewältigen zu dürfen!

    Natürlich gratuliere auch ich dir zu deiner tollen Leistung! Du hast dir ein solches Rennen verdient - auch wenn ich noch mehr von dir erwatet hätte ;-)!

    Hau rein,

    Sebastian

  • #6

    Andrea (Montag, 02 August 2010 15:03)

    Hallo Matthias,
    herzlichen Glückwunsch zu deiner echt beeindruckenden Leistung. Meine sms ging leider nicht raus :((?), dann waren wir im Urlaub, deshalb erst jetzt meine Meldung.
    Dein Bericht hat mit auch sehr gut gefallen, wobei ich als nicht insider/in ein paar Verständnisprobleme hatte ;), war aber sehr informativ und unterhaltsam geschrieben.
    Weiterhin viel Erfolg & Begeisterung bei deinem Sport,
    A n d r e a

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