Keine Pardy in Pardyborn

Ein vierter Platz in der Teamwertung und ein zweiter im Einlauf für mich. Hört sich eigentlich ganz gut an, war es aber nicht.

 

Beim Schwimmen setzten Niklas (Greeven) und ich die von mir vorgeschlagene Taktik um. Ich begann die ersten 300m stark um dann stark nachzulassen, wie sowieso eigentlich immer. Niklas nutzte mein hohes Tempo um direkt mal aus seiner Startmüdigkeit zu erwachen die ihn so oft ereilt. Bei 300m ließ ich ihn wie geplant passieren und kämpfte von da an, besonders nach den Wenden ums überleben. Im Wasser liefs, besonders auf Grund der katastrophalen Trainingsbedingungen der letzten Wochen, erwartungsgemäß nur so halbrund.

Einmal auf dem Rad gings auch ungewohnt schleppend los. Das schieb ich einfach mal auf die vielen Stunden die ich noch bis Samstagabend trainiert habe. Kulmbach steht schließlich vor der Tür. Also ließ ich Niclas Bock erst mal vorbei ziehen. Allerdings fuhr er mir besonders in den Kurven einfach zu langsam und daher übernahm ich wieder die Spitze und baute von da an auch meinen Vorsprung immer weiter aus. Vor dem Rennen hatte ich Niclas Bock...

 

 

...auch als meinen stärksten Gegner ausgemacht, der Mann ist schließlich auch schon mit internationalen Titeln dekoriert. Ich spekulierte darauf, dass ich bei einem normalen Lauf meinerseits in T2 mindestens zwei Minuten Vorsprung bräuchte. Die hatte ich natürlich nicht, und mein Lauf war auch unterirdisch. Ich war zwar nicht gut regeniert und hatte auch wieder Schmerzen im Mittelfuß. Aber vor allem war es das hoffnungslose Unterfangen das Rennen, nach über einer Stunde in Führung, noch nach Hause zu bringen. Ich versuchte gar nicht dran zu bleiben als Niclas Bock an mir vorbeistürmte, er lief in einer eigenen Liga. Danach versuchte ich noch Kräfte zu schonen, was sich auf der harten Runde in Paderborn aber schwer gestaltete.

Unter Strich muss ich das Rennen abhaken und versuche jetzt ruhig zu bleiben obwohl ich drei Minuten langsamer war als 2009. Sonntag gilts!

 

Mein Rennen war aber nichts im Vergleich zu dem Pech das wir an dem Tag noch hatten. Niklas hatte noch einen Platten und verlor, auch auf Grund von Materialversagen, während der Repartur mal locker 40 Plätze und Jens wurde das Rennrad geklaut. Unglaublich und dabei denkt man doch auf so Veranstaltungen ist alles familiär und es kommt nix weg. Sehr traurig...

 

Wenigstens lieferten Chrissi und Fritz ordentlich ab und wir wurden trotz des Defektpechs noch vierter. Dafür müssen wir uns bei Niklas bedanken. Wer möchte schon unter Streß den Schlauch wechseln?

 

Bald mehr...


Matthias

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    niklas-greeven (Dienstag, 01 Juni 2010 07:23)

    Auch wenn du erst nach der3. Runde reingekommen bist, bist du "The Machine" auf dem Rad !!! In Kulmbach wird gerockt !!!

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