Mo

20

Jun

2016

3. Platz beim Indeland Triathlon

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Di

31

Mai

2016

Rheinfelden, Steinfurt, Gladbeck - Warum eigentlich Wettkämpfe?

Training…ja… schön und gut -  aber Rennen sind die Krönung. Hier kommt wieso:

 

Der Kampf gegen dich

 

 

Es klingt abgedroschen und das ist es vermutlich auch. Aber stärker zu sein als der kleine Mann im Kopf der dauernd sagt „Komm lass gut sein“ oder „Drei Sekunden pro Kilometer ist kaum langsamer, fühlt sich aber gleich besser an“ - das macht Freude und erfüllt mich nach über 20 Jahren Ausdauersport immer noch mit Stolz. Eine prima Gelegenheit sich mit dem kleinen Mann auseinander zu setzen bot der Rheinfelden Triathlon. Das Format ist dort nämlich so einfach und fair wie erbarmungslos. Triathlon gegen die Uhr, alle 20 Sekunden geht ein Athlet auf die Reise. Im Elitefeld, für das ich kurzfristig gemeldet hatte, waren es gerade mal 17 andere Kämpfer und dennoch verlor ich sogleich die Orientierung wo ich im Rennen lag. Da hieß es dann einfach auf dem Gas zu bleiben und um jede Sekunden kämpfen. Ausreden wären genug da gewesen, denn eigentlich war ich zum Training nach Süddeutschland gekommen. Nach sieben intensiven und umfangreichen Tagen hätte ich mir also ein Rennen mit angezogener Handbremse mental erlauben dürfen. Auch war das Wettkampfmaterial zu Hause. Kein Einteiler, Neo geliehen, keine Aerolaufräder und nur das Trainingsrennrad unterm Hintern, da sagt der kleine Mann: „Kein Wunder, dass du langsamer als die Konkurrenten bist. Komm mach halblang.“ Am Ende verpasste ich den Sieg in der starken Konkurrenz zwar knapp, aber nach über zwei Stunden quälen war ich erstmal zufrieden, dass ich dem kleinen Mann nicht nachgegeben und alles aus mir rausgeholt habe und das macht Triathlon für mich aus.

 

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Do

05

Mai

2016

Videoblog zum Sieg in Mönchengladbach

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Do

21

Apr

2016

Video Blog: Training Day

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Do

07

Apr

2016

The Best of Both Worlds

Espresso trinken - Nicht die einzige Neuerung 2016
Espresso trinken - Nicht die einzige Neuerung 2016

Die gleichnamige Star Trek Doppelfolge markiert einen Wendepunkt in der Charakterentwicklung von Captain Jean-Luc Picard. War er vorher ausschließlich der Shakespeare zitierende Kosmopolit auf einer humanistischen Mission, lernte er danach seine dunkle Seite kennen. Die traumatisierende Assimilierung durch die feindliche Spezies Borg brachte eine wütende und manchmal impulsive Seite im sonst genügsam Earl Grey trinkenden Franzosen hervor. Diese Erfahrung und die Mischung aus dem alten Picard und seinem Alter Ego Locutus ließen ihn zu einem legendären Anführer auf dem Schlachtfeld und am Verhandlungstisch werden.

 

 

Rückblende 08.09.2013: Nach nur wenigen Wochen spezifischem Ironman Training schramme ich in Wales nur knapp an einem Ironman Top10 Ergebnis vorbei. Bis Kilometer 30 beim Laufen schien sogar noch Platz 6 möglich, doch Probleme mit dem Energiehaushalt zwangen mich zu einer ausgedehnten Gehpause und machten ein besseres Ergebnis zunichte. Dennoch war der Ironman Wales 2013 ein Ergebnis, das mir Hoffnung machte bald mit den großen Jungs spielen zu können.

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Do

12

Nov

2015

IRONMAN Mallorca - Die Stakeholderanalyse

Ein Langdistanzstart ist ein umfangreiches Projekt an dem, außer dem Starter selbst, immer viele Personen Anteil haben. Die Welt dreht sich für den Athleten in erster Linie um Triathlon und in zweiter Linie um ihn selbst. Da der IRONMAN Mallorca nicht nur ein wichtiges Rennen, sondern auch das letzte Rennen der Saison 2015 war ziehe ich mit diesem Blog einen Schlussstrich und sage Danke an alle die für das Finish meiner sechsten Langdistanz mitverantwortlich waren. Ein Grund für die große Zeitspanne zwischen Zielschluss in einer berauschten Nacht Ende September und Erscheinen dieses Eintrags ist vor allem der angestaute Frust über das Ergebnis. Außerdem fehlte mir die Inspiration einen interessanten Bericht zu schreiben. Es folgt die rudimentäre Anwendung von universitär erworbenem Halbwissen der Betriebswirtschaftslehre: Die Stakeholderanalyse zum IRONMAN Mallorca.

Wikipedia notiert: „Als Stakeholder [ˈsteɪkhoʊldɐ] (engl. ‚Teilhaber‘)[1] wird eine Person oder Gruppe bezeichnet, die ein berechtigtes Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses oder Projektes hat.“

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Sa

19

Sep

2015

Wer kämpft kann verlieren, wer...Ach lassen wir das...

KM 35, von einem Laufschritt zu sprechen wäre übertrieben.
KM 35, von einem Laufschritt zu sprechen wäre übertrieben.

In Triathlonblogs oder auf Facebook liest man im Zusammenhang mit unserer schönen Sportart oft abgedroschene Sprüche, die auch gerne in Bildchen (neudeutsch: „motivationals“) gepackt sind.

Wollt ihr abgedroschene Zitate in Bezug auf die letzten Wochen? Ok, wie wäre es damit: „Wer hinfällt ist noch kein Verlierer - wer liegen bleibt schon“. In der Kurzfassung heißt das, dass ich nach einem verkorksten Saisonhighlight beim Ostseemann mich mit der Saison 2015 nicht zufrieden geben will und nun kurzfristig beim Ironman Mallorca an den Start gehe. Dass es klappt habe ich unter Anderem meinen Eltern zu verdanken die mir das Startgeld spendiert haben, sowie Gerhard und Martina bei denen ich einige Tage unterkomme. Dass das Rennen so klappt wie gewünscht ist natürlich nicht gesagt, aber es gab vor ein paar Wochen ein Rennen, welches mich hoffen lässt, dass ich beim heißen Tanz auf der Baleareninsel den Takt angebe. Als die Beine noch nicht ganz frisch waren konnte ich zwei Wochen nach dem Ostseemann die NRW Meisterschaft über die Mitteldistanz gewinnen. Dabei war ich selbst ein wenig überrascht wie gut es nach der langen Verletzungspause wieder laufen kann.

Wie die beiden Rennen genau liefen könnt ihr hier noch in der Langfassung nachlesen.

 

 

Der Ostseeman war das Rennen, welches dieses Jahr über allen stehen sollte. Im Training hatte ich viel investiert und die Form war vielversprechend, doch ich konnte zum ersten Mal bei einer Langdistanz meine Erwartungen nicht einmal ansatzweise erfüllen. Im Wasser konnte ich eine gute Gruppe unter den Staffelschwimmern finden und als Dritter der Einzelstarter den Strand der kalten Ostsee erreichen. Nach 00:52:38 konnte ich mich meines Tri11 AIRs entledigen. Ein Angriff auf die Spitze wurde aber schon in der Wechselzone jäh durch einen Hinterradplatten verhindert. Mit nassen, kalten Händen ein Schlauch aus einer vom Morgentau feuchten LEEZE Felge zu fummeln war wahrlich keine Freude.

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Mi

29

Jul

2015

Reality Check 2

„Grau is alle Theorie – entscheidend is auf'm Platz“.

In Bezug auf meinen letzten Blog heißt das: Training schön und gut, aber der echte Reality Check ist immer noch der Wettkampf. Dass ich das erste Rennen gleich gewinnen konnte war natürlich ein schöner Einstieg. Beim Mönchengladbach Duathlon setzte ich mich mit ausgeglichenen Leistungen durch. Besonders erfreulich war, dass der Fuß auch hohes Lauftempo wieder vertrug, wenn auch ein leichter Schmerz nach dem Wettkampf blieb.

 

 

In Buschhütten eine Woche später schrammte ich im offenen Feld dann um 15s am Sieg vorbei, wobei der Laufspeed noch sehr zu wünschen übrig ließ.

Jener Laufspeed war dann in der Woche danach beim Mannschaftssprint in Gütersloh zum Glück zurück und ich konnte dem Team zu einem achten Platz verhelfen. Diese drei Rennen sollten aber nur ein Vorlauf zum ersten Höhepunkt, dem Indeland Triathlon, sein.

 

Das Urban Dictionary hält zu reality check folgendes fest: “A word or phrase used to bring a person back into the life of those around them, sometimes used to smash hopes and dreams.” Das passte zum diesjährigen Start beim Indeland Triathlon. Dort war ich, trotz Erkältung in der Vorwoche mit großen Ambitionen gestartet und am Ende gescheitert.

 

 

„Trotz illustrem Starterferld hatte ich zuvor auf die Preisgeldränge (1-3) geschielt, knapp vier Stunden später musste ich mich auf das erste und wichtigsten Ziel eines Triathleten zurückbesinnen: Finishen – um jeden Preis.

 

Diesen Abschnitt habe ich aus dem Indeland Blog von vor vier Jahren kopiert, denn Erwartungen und Ergebnis klafften erneut weit auseinander und der abschließende Lauf war erneut eine einzige Quälerei. Während 2011 das Radfahren ausgezeichnet lief, war es 2015 das Schwimmen das mich zufrieden stellt. Im geliebten Tri11 AIR konnte ich problemlos die Füße von Per Bittner und Sven Bergner halten, was mir in den letzten Jahren wohl nicht gelungen wäre. Auf dem Rad hatte ich nebst Schwindelgefühlen auch mit technischen Problemen am Rad zu kämpfen, die inzwischen aber behoben sind. Die Schwindelanfälle setzten sich beim abschließenden Lauf leider fort und selbst Schadensbegrenzung war nicht mehr drin und so stand am Ende ein enttäuschender fünfter Platz mit massig Rückstand auf die schnellen Jungs in der Ergebnisliste. Neben dem Schwimmresultat gab es aber einen weiteren positiven Umstand, den ich bei aller Enttäuschung und Ermüdung zunächst nicht richtig zu würdigen wusste. Nach vielen Monaten mit Schmerzen im Knie und Fuß war ich den 20km Lauf ohne nur einen Anflug von Schmerzen gelaufen. Dafür, dass ich im Februar das erste Mal wieder über 10km gelaufen war und zuvor seit September 2013 nur zwei Mal mehr als 20km laufen konnte doch noch ein erfreuliches Resultat, welches ich aus dem Indeland mitnehmen konnte.

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Mi

15

Apr

2015

Reality Check

Foto: Jan Frohne
Foto: Jan Frohne

„Keine halben Sachen mehr“ hieß mein letzter Blog. Zeit für einen Reality Check.

Der Versuch professioneller unterwegs zu sein, ist in der Hinsicht geglückt, dass ich dieses Jahr schon über vier Wochen Trainingslager hinter mir habe. Die Zeit mit Triathlead auf Mallorca beziehungsweise leichter-triathlon.de in der Toskana war zwar auch mit Arbeit verbunden, aber unterm Strich genau das Richtig um nach langer Verletzungszeit wieder den Einstieg zu schaffen. Dieser Einstieg ist geglückt, denn ich kann wieder fast schmerzfrei trainieren und am 01. Mai werde ich in Mönchengladbach nach über eineinhalb Jahren wieder am Start eines Wettkampfs stehen. Mit dabei sein werden der Speedairo und die SX-61 Brille von Casco. Genauso wie den Daimo2 Straßenhelm konnte ich die Produkte bereits einem Dauertest unterziehen. Vom Style und Funktion des Speedairo war ich jetzt nicht überrascht, schließlich wird er schon länger von Topathleten im Radsport und Triathlon eingesetzt und präsentiert sich entsprechend erstklassig. Die SX-61 ist für mich eine echte Überraschung, nicht nur, dass sie in einem Design daherkommt, welches für eine Sportbrille eher ungewöhnlich ist, sondern vor allem auch der hohe Tragekomfort und die Sicht sind herausragend. Klar, ich „muss“ das jetzt schreiben, aber bei meinem großen Kopf und bei den vielen Brillen anderer Hersteller mit denen ich überhaupt nicht zurecht gekommen bin, war das schon eine Überraschung. Für 50€ eine Brille zu bekommen, welche über beschichtete und polarisierte Gläser verfügt ist sowieso der Wahnsinn. Ich bin sie in Mallorca und in der Toskana bei Sonne und Regen gefahren und sie hat bei allen Bedingungen funktioniert!

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Sa

23

Aug

2014

Keine halben Sachen mehr

Jens hat gut Lachen, schließlich trägt er meinen Tri11
Jens hat gut Lachen, schließlich trägt er meinen Tri11

In einem früheren Blog schrieb ich mal (sinngemäß), dass die Funkstille immer viel Trainingsfleiß oder Stress bedeutet. Die dritte Möglichkeit ist immer, dass irgendwie gar nichts zusammen läuft. Leider ist 2014 so ein Jahr geworden. Seit dem Winter plagen mich Probleme an der Ferse die zunächst auf eine Plantar fasciitis hindeuteten. In der Folge musste ich das Lauftraining dann einschränken, konnte mich aber auf dem Rad und im Schwimmen einer guten Form erfreuen bis zu einem Tag im Mai. Nach einer Radeinheit wachte ich nachts mit abartigen Knieschmerzen auf. Es folgte die längste Radpause meines Lebens. Ich glaube ich bin noch nie zuvor für drei Monate nicht auf einem Fahrrad gesessen. Abdrücken vom Beckenrand war nur mit großen Schmerzen möglich, also hab ich das Training komplett eingestellt. Pause, Salben, Physio, Osteopathie, Röntgen, MRT – das ganze Programm. Leider weitestgehend ergebnislos. Dennoch geht es inzwischen wieder bergauf.

 

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Mo

05

Mai

2014

Support für 2014: skinfit

© Nedim Yildiz (alter und neuer Coach)
© Nedim Yildiz (alter und neuer Coach)

Diesen Winter habe ich mal wieder - man könnte auch sagen „zur Abwechslung“ – mein Studium voran getrieben. Dadurch kommt aus triathletischer Sicht aber ein Teufelskreis in Gang, welcher sich gleich in zwei Richtungen negativ dreht. Viel Studium = Wenig Zeit zum Trainieren = Wenig Form. Des Weiteren: Viel Studium = Wenig Zeit zum Arbeiten = Kein Geld fürs Trainingslager = Schon wieder wenig Form.
So kam es, dass ich dieses Jahr das erste Mal seit 2006 nicht in ein südliches Trainingslager abgehoben bin. Zum Glück meinte es der deutsche Winter sehr gnädig mit den daheimgebliebenen Athleten, dennoch ist das Winterwetter nicht immer ein Zuckerschlecken. Gut, wenn man sich auf einen Bekleidungsausrüster verlassen kann, welcher wie skinfit für jede Situation die passende modische und funktionelle Lösung parat hat. Auch durch den Vor-Ort-Support durch Jens im skinfit Store Krefeld war ich stets gewappnet und habe es tatsächlich geschafft praktisch ohne Krankheitsausfall durch die dunklen Monate zu kommen.
Das Bild stammt von einer schönen Ausfahrt um den Tagebau Garzweiler bei der mal wieder der Beweis erbracht wurde, dass RTF mitnichten für „Radtourenfahren“ stehen kann, sondern wohl eher für „Renntempofahren“ stehen muss.

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Di

22

Apr

2014

Support für 2014: Tri11

Lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen, was insbesondere an der doch sehr holperigen Vorbereitung lag, die von Verletzungen und Trainingsausfall geprägt war.
Doch jetzt geht es hoffentlich mit großen Schritten in Richtung Saison. Gut, wenn man sich da auf Top Ausrüster verlassen kann. 
Bei Neoprenanzügen liest man auf Athletenblogs oft die gleichen Sätze. "Ich war sofort von der Flexibilität des neuen XY begeistert" zum Beispiel.
Ich werde mich jetzt nicht in solchen Belanglosigkeiten ergehen. Das ist erstens langweilig und zweitens unglaubwürdig. Natürlich fühle mich in Tri11 Red Air wohl und natürlich ist der super flexibel. Aber dieses Blabla werden andere über andere Anzüge auch erzählen.
Was mich über die technischen Features der Anzüge hinaus wirklich begeistert ist die familiäre aber dennoch professionelle Unternehmsstruktur und vor allem die Wahlfreiheit bei den Topmodellen. Daher bin ich sehr stolz auch 2014 wieder in einem Tri11 Anzug unterwegs zu sein.
 Die meisten Firmen haben ihren einen Topanzug. Der ist meist empfindlich wie ein rohes Ei, dafür aber sehr flexibel. Darunter kommt dann ein Anzug mit mehr Auftrieb und weniger Flexibilität und noch mal darunter einer der einem den Hals und die Arme zuschnürt, als würde man eine Zwangsjacke tragen, aber dafür schön günstig ist.
Bei Tri11 bewegen sich Red, Red Air und Challenge technisch und preislich auf Augenhöhe. Ich kann als Schwimmer unter verschiedenen Auftriebsverteilungen, Flexibilitätszonen und sogar Designs wählen um den Anzug zu finden der zu mir passt. Obendrein ist der günstigere Efficient sogar noch so gut, dass Tri11 Spitzenmann Konstantin Bachor ihn bei seinem ersten Saisonsieg erfolgreich einsetzte.

Wer sich immernoch unsicher ist ob Tri11 zu ihm passt, der kann sich Anzüge zum Testen kostenlos nach Hause schicken lassen. Ein soweit ich weiß, einmaliger Service in der Branche der zeigt, dass man sich in Hamburg der Qualität der Neos sicher sein kann!

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Mi

18

Sep

2013

Wales - das brutalere Roth

Ungefähr 20x5m groß hing ein Banner an der Steilküste von Tenby. Unter dem IRONMAN Schriftzug stand: "Anything is possible!". Ziemlich abgedroschen und eigentlich nicht meine Art mich zu motivieren. Doch nach drei Rennstunden beim IRONMAN Wales waren es genau solche Sprüche die mich zum weiter machen bewegten. Abgedroschene Sprüche wie: "Das Rennen ist erst an der Ziellinie vorbei!", oder "Jeder hat Tiefpunkte im Rennen, aber man kommt immer wieder...".
Wie gesagt beziehe ich meine Motivation eher nicht aus solchen "kernigen" Sprüchen, sondern aus der Freude am Trainingsprozess, aus dem Glück den besten Sport der Welt, mit Freunden, an tollen Orten auf einigermaßem hohen Niveau ausüben zu dürfen, oder einfach weil ich mir beweisen will, dass ich stärker bin als Otto Normalfernsehgucker.

 

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Sa

07

Sep

2013

Traumhaftes Tenby

Ursprünglich wollte ich eigentlich gar nicht mehr bloggen, bevor ich mich morgen um 7 Uhr (8:00 deutscher Zeit) in die Fluten der Bucht des North Beaches stürze. Da mein Hawaiitagebuch letzten Herbst doch auf einiges Interesse gestoßen ist und es mir auch als Erinnerungshilfe dient und dienen wird, berichte jetzt mal kurz über die letzten Tage. Abgereist sind wir in der Nacht zu Donnerstag in Coach Nedims Audi A5 um pünktlich am frühen Donnerstagmorgen mit der Fähre von Dunkerque nach Dover überzusetzen. An Board wählte die meisten Passagiere trotz der aufgehenden Sonne zwischen Schlafen oder Saufen. Ich entschied mich dann trotz verlockenden Angeboten für Dösen statt Dose. („Get 25% more Beer compared to your regular bottle“).

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Mi

04

Sep

2013

Wettkampftapering

Aus Wikipedia: "Tapering bezeichnet die Reduktion des Umfangs vor einer großen Ausdauerbelastung (Wettkampf)."


Mitteldistanz, Kurzdistanz, Sprintdistanz. Hab ich also in den letzten Wochen alles richtig gemacht. Dann müsste ich ja für den IRONMAN Wales am Sonntag bestens getapert sein. Blöd nur, dass das Zitat oben nicht 100% richtig wieder gegeben ist. Denn eigentlich ist der Trainingsumfang gemeint und nicht die Wettkampfkilometer. Außerdem hat es zu einem 100% Aufbau nicht gereicht. Denn als mein Coach mir vorschlug in sieben Wochen in Wales an den Start zu gehen waren die Wettkämpfe schon längst geblockt. Als ursprüngliches Highlight war die Mitteldistanz Staatsmeisterschaft in Österreich geplant. Da ich durch die Fußverletzung im Training doch zurückgeworfen wurde hab ich das Rennen mehr oder weniger ohne echte Erholung gemacht. Der Waldvierteler Eisenmann wurde dann allerdings doch noch ein durchaus passables Rennen. Mit dem Ziel Top10 gestartet fand ich mich nach gutem Schwimmen plötzlich an Platz 2 wieder. Auf einer der spaßigsten Radstrecken die ich je gefahren bin wollte ich diesen Platz natürlich nicht so leicht hergeben und wurde erst nach 65km von den ersten Profis eingeholt (u.a. der frischgebackene Europameister und Challenge Vichy Sieger Andrej Vistica). Leider konnte ich meine Laufform überhaupt nicht zeigen, was ich jetzt mal darauf schieben will, dass auf Grund der ganzen Humpelei meine Hüfte etwas schief stand und ich mit Krämpfen in der linken Seite klar kommen musste. Am Ende war es ein guter siebter Platz in einem schönen Rennen, wo allerdings wohl mehr drin war.
Die Reise hat sich aber allemal gelohnt, alleine schon wegen des sagenhaften Homestays bei Lenka und Max in Wien - Danke!

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Fr

02

Aug

2013

Blutbad in Heidelberg

Nach dem Bundesligarennen in Düsseldorf, das mit vermurksten Schwimmen, mäßigem Radfahren und einem guten Lauf (15:11 für 4,8km) auf einem ganz ordentlichen 50. Platz endete bin ich erst einmal in eine kleine Sommerpause gegangen. Dafür gibt es gute Gründe. Zum einen will mein Studium, wenigstens ein kleines Stück, vorangetrieben werden. Zum anderen brauchten Körper und Geist eine Auszeit. Hochmotiviert ging es danach zurück ins Training (60 Stunden in den ersten zwei Wochen, trotz Uni und Arbeit) und durch einen glücklichen Umstand bekam ich recht kurzfristig die Möglichkeit beim Heidelbergman starten.

Wenn man Kurzstrecke mit Windschattenfahren in Deutschland ernsthaft betreibt dann nimmt man an Bundesligarennen teil. Wenn man Mittel – und Langestrecke macht, dann bleiben hauptsächlich Challenge und Ironman Veranstaltungen und wenn man Kurzstrecke mit Windschattenverbot gegen harte Konkurrenz starten möchte bietet sich der Rhein Neckar Triathlon Cup an. Beim dritten Rennen in Heidelberg kann man das Zeitfahrrad aber gleich zu Hause lassen. Nach dem Schwimmen im Neckar sind nämlich nur die je knapp 4km lange Hin- und Rückfahrt zum beziehungsweise vom Königsstuhl ein wenig flach. Damit es nicht zu langweilig wird führt der Kurs dort aber über enge Kurven und Kopfsteinpflaster durch die schöne Altstadt. Während ich solche Radkurse ja schon kenne, waren viele Höhenmeter beim Laufen eher neu. Die Rampen die einen zum Philosophenweg führen sind bis zu 15 % steil und auch auf dem bekannten Wanderweg angekommen steigt die Strecke stetig bis zum Wendepunkt an.

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Do

27

Jun

2013

Englische Wochen Teil 2

by Stefan Haane
by Stefan Haane

Nach Kulmbach 2010 lief es nicht mehr wirklich auf der Mitteldistanz. Portocolom war durchaus vielversprechend, aber 10km Laufen kann man immer noch irgendwie runter würgen. Die doppelte Distanz nach 90km im Bocholter Sturm, würde eine andere Herausforderung darstellen, das war mir klar.

Meine Vorstellung war daher von vorne weg zu schwimmen und auf dem Rad nie die Führung aus den Augen zu verlieren. Es kam ganz anders, dennoch lief ich nach 3:57h durchaus zufrieden ins Ziel. Als zweiter dem Aasee entstiegen versuchte ich auf dem Rad gleich Druck zu machen um den Abstand auf Topschwimmer und Triathlonlegende Andreas Niedrig zu verkürzen. Dieser Abstand war etwas sehr groß geraten, was vor allem an einem taktischen Fehler lag, denn anstatt von Anfang an mein eigenes Tempo zu schwimmen hielt ich mich zunächst in einer Gruppe auf, welche aber immer langsamer und größer wurde je länger das Rennen dauerte.

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Mo

03

Jun

2013

Englische Wochen

schieb, schieb, schieb
schieb, schieb, schieb

Zurzeit kommt alles auf ein Mal. Innerhalb des letzten 21 Tage waren drei kurze Hausarbeiten und eine Projektpräsentation fällig, es standen rund 60 Stunden Training an und ich war knapp 45 Stunden in der Uni präsent. Dazu habe ich 30 Stunden im Büro und noch mal ungefähr dieselbe Zeit zu Hause und beim Nachwuchstraining mit Arbeiten verbracht. Zusammen mit den Zeiten die ich im Auto (=Stau) und in Zügen verbracht habe blieb also kaum Zeit für Blog schreiben. Ich hoffe, dass man daher die Informationslücke hier verstehen kann. Bedauerlich ist sie, denn innerhalb der letzten 21 Tage standen auch drei hochklassige Wettkämpfe an. Los ging es mit 1. Bundesliga in Buschhütten mit einem Teamsprint, bei dem ich nach einer heftigen Erkältung scheinbar noch nicht wieder topfit war. Ich konnte meinem Team nicht so viel helfen wie ich wollte, aber die anderen machten einen guten Job und so landeten wir auf einem soliden 12. Platz. In Gladbeck konnte ich auf dem Rad wieder gewohnt viel und hart Führung fahren und beim Laufen ordentlich schieben - 10 Platz beim Auftakt Teamsprint der 2. Bundesliga. Nur eine Woche später, gestern, stand in Berlin dann der erste Einzeltriathlon in Deutschland für mich an. Das Rennen verlief eigentlich positiv, denn meine physische Leistungsfähigkeit ist da wo sie nach so hartem Mitteldistanztraining sein kann. Allerdings spielte der Rennverlauf mir nicht in die Karten. Henry Beck, ein zugegeben sehr starker Radfahrer, war der letzte Mann dem der Sprung in die spätere Spitzengruppe gelang. Er schwamm neun Sekunden schneller als ich. Knapp daneben ist halt auch vorbei.

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Mo

22

Apr

2013

Erfolgreiches Testrennen im Neandertal

Bei der Siegerehrung sagte die Sprecherin des gestrigen Mettmann Duathlons einen interessanten Satz: „Entschuldigt bitte die harten Strecken, aber wir haben keine anderen“. Auch wenn die Entschuldigung sicher ein wenig augenzwinkernd gemeint war verweist sie auf einen interessanten Sachverhalt. Die Qualität eines Rennens wird von vielen Athleten oft nach ihren (Best-)Zeiten bewertet. Angesichts stark variierender Streckenlängen, Wetterverhältnissen und Profilierungen ein relativ schwachsinniger Ansatz. Und sollte man sich nicht, gerade bei uns in NRW, über bergige Strecken mit 15% Anstiegen, wie es sie in Mettmann gibt, freuen?

 

Platzierungen sind auch nur schwer einzuordnen, außer vielleicht auf Hawaii und bei Olympia. Was ist nun besser: Platz 266 in Zürich oder Platz 435 in Roth? Oder Platz 15 in der Altersklasse in Frankfurt, gegenüber Platz 2 beim Ostseeman? Ich schlage daher vor, ein Rennen nach einem anderen Maß zu bewerten. Wie viel konnte man aus sich rausholen? Wie groß waren die schwarzen Ränder in meinem Sichtfeld und bin ich bei der Quälerei vielleicht über mich hinausgewachsen? Nennen wir die Größe doch einfach mal P wie Pang-Faktor (nach Prof. Beilo und Dr. Fritz).

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Do

11

Apr

2013

Viel Neues und viel Positives beim Triathlon Portocolom Internacional

Wer würde hier nicht Triathlon machen wollen?
Wer würde hier nicht Triathlon machen wollen?

Am letzten Sonntag startete ich in Saison und obwohl 2013 mein Triathlonjahr Nummer 16 ist, gibt es in dieser phantastischen Sportart immer noch viel Neues zu erleben. Neu war zum Beispiel die kurze Saisonpause. Noch nie habe ich schon im April ein Triathlon bestritten, was sich auch in der Radperformance zeigte. Denn nach diesem extrem langen Winter kann ich noch nicht viele Straßenkilometer vorweisen und habe mich mit MTB und Rolle fahren durchschlagen müssen. Auf meinem neuen Zeitfahrrad konnte ich sogar nur vier Mal trainieren und zwei dieser Einheiten fanden sogar bei leichtem Schnefall und eisigen Wind in Südholland statt. Leider fehlt Geld und Zeit um viele Wochen in der Sonne zu trainieren, so wie es ein Großteil der Konkurrenz nachweißlich getan hat.

Auch fehlte das Geld früh anzureisen und ein Hotel zu bezahlen. Zum Glück halfen mir mein langjähriger Freund Gerhard und seine Familie aus. Sie brachten mich auf ihrer fast 800 Jahre alten Finca oberhalb von Soller unter. Eine Woche ohne Strom auskommen, mit einer riesen Aussicht frühstücken, Mallorca ganz anders kennen lernen, Holz schleppen und auf Bäume zur Orangenernte klettern – tolle neue Erfahrungen! Dass diese Art der Unterbringung aber nicht nur Vorteile brachte zeigte sich dadurch, dass ich nur sehr wenig schlafen konnte und von den Betten Rückenschmerzen bekam, die mir noch später zu schaffen machen sollten.

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Do

21

Mär

2013

Schlitterpartie bei der NRW Cross Duathlon Meisterschaft

Begeisterung - Foto: Enrick Schick
Begeisterung - Foto: Enrick Schick

Wenig überzeugendes habe ich beim Cross Duathlon in Lage zu Stande gebracht. Im Vorfeld mit dem Sieg geliebäugelt musste ich meine Hoffnungen schnell im Schnee begraben

Nach mehreren Stunden Dauerschnee waren die Trails zu Pisten geworden und so hatte ich schon beim Laufen extrem mit dem Grip zu kämpfen. Einige 90° Kurven musste man sogar mehr oder weniger gehend nehmen und bergauf und bergab rutschte man immer weg.

Allerdings vermochten auch die härtesten Bedingungen nicht meine Form zu verschleiern. Trotz meines, für diese Verhältnisse, wenig förderlichen Laufstils konnte ich mich wie erhofft vom kleinen, aber durchaus gut besetzten, Feld absetzen.

Auf dem MTB wiederholte sich leider das Trauerspiel von 2011. Druckmäßig zwar voll auf der Höhe aber auf dem winkeligen Schlitterkurs hoffnungslos verloren. Bereits am Ende der ersten Runde war mein 55s Vorsprung aufgebraucht und ich wurde von Mathias Frohn (2. Xterra Schleiden) und Marcelo aufgefahren. Beim Versuch den beiden MTB Experten zu folgen rutschte mein Vorderrad mehrfach weg und eh ich mich versah stieg ich ungeplant ab. Vermutlich zu viel Luftdruck auf der einen, aber ganz sicher zu wenig fahrerisches Können auf der anderen Seite. Dass ich weiter an meinen persönlichen Limit fuhr zeigte ein weiterer Ausrutscher in Runde drei. Ärgerlich nur, dass ich nicht mit Absteigen und Schieben geplant hatte, denn für den schnellen Wechsel hatte ich Rennradschuhe montiert. Das erwies sich als Fehler und so durfte ich jeweils eine halbe Runde warten bis sich der Dreck aus den Platten gelöst hatte und ich wieder einklicken konnte. Das wirkliche Problem wird aber gewesen sein, dass es sich bei meinem MTB um kein Stevens gehandelt hat ;).

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Fr

15

Mär

2013

Tacxmanien statt Teide

by Jan Hinkel
by Jan Hinkel

Tacxmanien ist ein wunderbares Trainingsrevier: Niemals Regen, dauerhaft um die 20°C, keine Autos und 24 Stunden "Tageslicht". Man könnte kaum mehr wollen. Und doch hängt mir das Rolle fahren ziemlich zum Hals heraus.
Ursprünglich war der Plan eigentlich, nach wirklich gelungenen 14 Tagen Mallorca im Januar, im März mit einem weiteren Trainingslager aufzubauen. Doch es kam anders. Versprechungen bezüglich Trainingslager konnten nicht eingehalten werden und dazu ist die Kasse nach einigen offenen Rechnungen, Semesterbeitrag und Startgeldern entsetzlich leer. Also anstatt den Teide oder irgendeinen anderen Berg auf einer kanarischen Insel zu erklimmen, blieb mir nur übrig den Widerstandsregler an meiner Tacx aufzudrehen. Meine Motivation befindet sich aber auf einem sehr guten Stand, was mit meinem Trainingszustand Hand in Hand geht. Im Schwimmen trete ich trotz verschienden neuen Reizen allerdings mal wieder auf der Stelle. Es scheint als ob für mich im Schwimmtraining viele Wege nach Rom führen, aber eben keiner weiter als Rom. Dafür fluppt es im Laufen und Radfahren ziemlich. Die guten Kilometer und Stunden auf Mallorca und meiner Rolle machen sich schon bemerkbar. Hinzu kommt, dass das Stevens Xenon einfach wunderbar marschiert. Leicht, steif, komfortabel: Ein echter Genuss und extra Motivationsschub.

Im Laufen stand ein 5000m Bahntest an. Diesen konnte ich aus dem vollen Training (25h/Woche) mit 90-95% laufen und dennoch eine überzeugende 16:24min rausdrücken. Interessanterweise mit deutlich weniger Tempotraining, dafür mehr Fokus auf Technik und (Hüft-)Mobilität. Die Umfänge bewegen sich mit 40-70km/Woche in gewohnten Bereichen. Allerdings fallen sie mir von der orthopädischen Belastung her leichter als die letzten Jahre. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass konsequente Training mit hohen Gewichten im Kraftraum, aber auch das Schritt für Schritt aufbauende Training meines Coachs.
Exemplarisch mal der Laufplan der letzten Tagen. Umfänge die ich früher kategorisch ausgeschlossen hätte.

 

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Mi

13

Feb

2013

Im Fokus: Sportlerwahl und Fotoshooting

Zurück aus dem Mallorca Trainingslager, wo ich schon gute Kilometer auf dem Xenon sammeln konnte, erfuhr ich, dass ich erneut zum Sportler des Jahres in Krefeld nominiert bin. Es gilt den fünften Platz vom letzten Jahr zu verbessern. Also Leute: Bitte SCHNELL, und zwar bis zum Samstag, eine email fertig machen.

 

Adresse: redaktion.krefeld@westdeutsche-zeitung.de

Betreff: Sportlerwahl: Matthias Epping

Inhalt: Euer Name & Postadresse (gibt nen 750€ Reisegutschein zu gewinnen!)

Danke!

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Sa

12

Jan

2013

Eine Woche am Meer

Eine Woche Vlissingen mit Cesar Beilo liegt hinter mir. Zum ersten Mal in meiner Karriere habe ich ein Trainingslager absolviert, wo Radfahren nicht im Mittelpunkt stand, sondern der Fokus auf der ersten und dritten Disziplin lag. Ein nicht ganz ungefährliches Unterfangen, da ich immer wieder zu Verletzungen im Schulterbereich (Schwimmen) und beim Laufen neige. Da Cesar aber einer der angesehensten Physios in Holland ist, hatte ich Hilfe immer in greifbarere Nähe. Das, sowie die vielen abwechslungsreichen Untergründe und unser überwiegend lockeres Training haben dazu beigetragen, dass wir in fünf Tagen ungefähr 100km Laufen problemlos absolviert haben. Die richtigen Reize haben wir uns trotz allem GA1 durch viel Arbeit an der Technik, bei Sprints und durch viel Lauf ABC geholt. Bei jedem Lauf wechselten sich Asphalt, Waldboden, Wiese, Sand in jeglicher Form, Schlamm und Mulch Wege ständig ab. Zusammen mit den teilweise 50m hohen Dünen und vielen Treppen am Deich und in der Altstadt boten sich sehr gute Bedingungen fürs Lauftraining.
Auch beim Schwimmen lag das Augenmerk auf Technik und Umfang. Wir haben uns aber auch nicht lumpen lassen und uns mal was hartes wie 3x5x300m à 4:30 (Arme/Arme + Pad/ganze Lage) innerhalbe eines 6km Programms gegeben.
Die Regeneration kam Dank guten Proteinen (Fisch!) und sieben Sportkanälen (Eurosport 1, Eurosport 2, Extreme Sports, Motor TV, Nautical Channel, ESPN 1 und ESPN America!) auch nicht zu kurz.
Normalerweise langeweile ich ja hier nicht zu stark mit Trainingsinhalten aber eine außergewöhnliche Woche möchte doch mal festhalten:

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So

06

Jan

2013

Neue Ziele und neue Partner im neuen Jahr

Zwei alte und zwei neue Partner: Tim & Thomas sowie Skinfit & Stevens!
Zwei alte und zwei neue Partner: Tim & Thomas sowie Skinfit & Stevens!

Mit dem Ironman Hawaii hab ich mir einen langjährigen Traum erfüllt. Von einem Loch, in das ich gefallen wäre, kann ich allerdings glücklicherweise nicht berichten. Das liegt vor allem daran, dass ich den nächsten Schritt machen möchte und auch in Zukunft bei großen Rennen gut performen möchte. Welche diese Rennen 2013 sein werden ist noch unklar. Es wird aber ziemlich sicher keine Langdistanz dabei sein. Nach zwei großen und sehr zehrenden Rennen in 2012 werde ich versuchen zunächst auf der Mitteldistanz und in Bundesligarennen schneller zu werden. Regensburg und Hawaii haben mir gezeigt, dass ich noch nicht da bin, wo ich gerne auf der Langdistanz hinmöchte. Als Durchgangsstation oder Lehrjahre sehe ich die Rennen im nächsten Jahr aber nicht an.
Es wird also eine Veränderung im Wettkampffokus geben. Nicht ändern wird sich, dass die Gesamttrainingsplanung von Nedim Yildiz übernommen wird.

 

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Di

30

Okt

2012

Hawaii Tage 10 - 17: Ein Zeh, eine Insel, eine Stadt.

zwei hart verdiente Armbändchen
zwei hart verdiente Armbändchen

Ein Ironman hinterlässt Spuren. Seelisch wie Körperlich. Eine erste sichtbare Folge sind geschwollene Füße vom vielen Kühlwasser und "auf den Beinen" sein (fiese Bilder in der Galerie). Dazu gesellen sich meistens Müdigkeit und ein extremer Muskelkater, besonders in den Oberschenkeln. Dieser war bereits nach drei Tagen völlig verschwunden. Normalerweise dauert es bei mit fünf bis acht Tage bis ich wieder normal aus eigener Kraft gehe. Ein weiteres Zeichen dafür, dass ich wegen der mörderischen Hitze nicht so schnell performen konnte wie ich vom reinen Training gekonnt hätte.

 

Allerdings kann dieser Muskelkater in den Tagen danach zu unkontrollierten, fast spastisch anmutenden, Bewegungen führen. Eine dieser ungewollten Kontraktionen führte dazu, dass ich beim spazieren am Strand zwischen zwei Steine stolperte und mir dabei nicht nur eine Knieschwellung groß wie ein Tennisball zuzog, sondern auch beide Fußsohlen aufschnitt, so wie den linken Zehennagel ausriss (noch fiesere Bilder s.u.). Der Arzt kommentierte den fast vollständig abstehenden Nagel lässig: „It is very tempting to just pull it out, but trust me: It still sits in there pretty well and you don´t want  to feel me pulling your toenail out.” Also bekamm ich drei höllisch brennende Spritzen in den Zeh. Kommentar zu meinem schmerzverzerrten Gesicht: “Oh yeah the anesthetic is a beast.” Nun war ich zwar explizit nach Hawaii gekommen um mich einer gewissen Form von Schmerz auszusetzen, aber so hatte ich mir das nicht vorgestellt.

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Mi

17

Okt

2012

Hawaii Tag 9: Raceday

Der letzte Eintrag trägt ja eigentlich schon den Namen Mahalo (hawaiianisch: Danke), dennoch noch einmal vielen Dank für die netten Botschaften und die Unterstützung!

 

Der Rennmorgen begann ziemlich entspannt. Normalerweiser findet man vor einem wichtigen Rennen nur wenig Schlaf, da mein Rhythmus aber gut umgestellt war und wir sowieso jeden Tag sehr früh aufgestanden sind fand ich vor dem großen Tag sechs Stunden Schlaf. Um 5 Uhr trafen wir an der Wechselzone für die letzten Vorbereitungen ein. Alles verlief nach Plan und als ich um 6:40Uhr mich endlich zu Wasser lassen durfte schwamm ich sofort zur Startlinie. Auf Hawaii beginnt das Ringen um die besten Positionen nämlich schon 15 Minuten vor dem Start. Mit dem Startschuss folgten dann 2km übelste Schlägerei und Positionskämpfe. Dabei ging es leider auch durchaus unfair zu, denn immer wieder wurde man auch zurückgezogen und runter gedrückt. Wer sich mit Triathlonstarts auskennt, der weiß, dass Tritte und Schläge passieren, alles andere aber nicht aus Versehen geschieht. Besonders einen Tritt am Wendepunkt spüre ich heute noch deutlich im Kiefer. War das Schwimmen mental stressig, so war es doch körperlich einigermaßen locker. Bei, auch für Hawaii Verhältnisse, unruhiger See bin ich mit 58 Minuten zufrieden. Besonders auf dem Rückweg konnte ich im Wasserschatten gut Körner sparen.

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Fr

12

Okt

2012

Hawaii Tag 8: Mahalo

Das Material ist eingecheckt. Ab jetzt kann ich es nur noch selbst vermasseln. Deswegen möchte ich mich einfach vorher schon mal bei allen bedanken die mir auf meinem Weg hierhin geholfen haben! Zu aller erst bei meiner Freundin, die mir seit Jahren eine große Hilfe bei diesem, global gesehen, unwichtigen Unternehmen ist. Bei meiner Familie für die das gleiche gilt. Bei meinem Verein SC Bayer 05 Uerdingen und seinen Mitgliedern, von denen  mich viele schon seit Kindertagen kennen und unterstützen. Bei meinem Coach Nedim der immer die richtigen Worte findet und bei allen die mir viele liebe Worte über Facebook, die Homepage oder Mail gesendet haben.

Ganz besonders wichtig waren und sind natürlich auch die Sponsoren. Triathlon ist nicht Fußball und ich bin jedem sehr dankbar der sich in unseren schönen Sportart engagiert. Also Danke an: Bayer, Speedo, Flugbörse Krefeld, KLM Sky Team, niemann+frey,  von Ameln Finanzkonzepte,  Radsport Weyers und medical friends!

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Do

11

Okt

2012

Hawaii Tag 7: The Swim

wasserabweisend
wasserabweisend

Ich zitiere Normann Stadler (2x Ironman Worldchampion): „Änassa flätt fakkin teia!" (="Another flat fucking tire!"). Heute: Dritte Ausfahrt und zweiter Platten. Hawaii ist kein Radfahrer Paradies. Der dichte Verkehr zwingt einen konstant neben die Fahrbahn wo es nur vor Lavasteinchen wimmelt, die darauf warten dir die Luft rauszupieksen. Auch ansonsten war der Tag daneben. Ventilverlängerungen für horrende 25$ gekauft , sowie einen Schlauch der nicht dazu passt (kein tauschbarer Ventileinsatz). Des weiteren heute früh nach dem Schwimmen gemerkt, dass der Underpants Run nicht nachmittags, sondern sofort ist. So habe ich ein Main Event der Rennwoche verpasst. Da der Unterpants Run eigentlich eine Demonstration gegen die Freizügigkeit der Europäer war, hätte ich da als Hardcore Idealist sowieso nicht mitlaufen dürfen. Da ich aber keiner bin, ärgere ich mich ziemlich es verpasst zu haben.

Was allerings gut war, war das Schwimmen selbst. Es ist schon verblüffend, wenn man nach Wochen in Badehose auf den Speedo LZR Fastskin Anzug wechselt (Ironman legal). Besonders wenn er frisch aus dem Karton kommt (Danke and Udo und Speedo!) merkt man die verbesserten Gleiteigenschaften bei jedem Zug.

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Mi

10

Okt

2012

Hawaii Tag 6: The Run

Das Programm der Raceweek beginnt so langsam. Gestern gab es die Nationenparade und heute waren dann Registration und deutsche Wettkampfbesprechung dran. Heute stand auch mein letzter echter Lauf an.

Dafür habe ich heute das sagenumwogen Natural Energy Lab ausgewählt. Einige Kilometer außerhalb gelegen  handelt es sich dabei im Prinzip um das Death Valley von Kona. Hier wird mit Wellen- und Sonnenenergiegewinnung experimentiert und das nicht von ungefähr, denn hier ist es wirklich noch einmal bedeutend heißer. Die Luft steht, die Sonne brennt und auf dem Rückweg vom Meer steigt die Straße leicht, aber beständig hinauf zum Highway an.

Die Laufstreckenführung folgt allgemein der Logik der Radstrecke. Nach einer Einführungsrunde durch Kona geht es endlos den Highway entlang. Es folgen sieben Kilometer Energy Lab und der Rückweg in die Stadt. Das Energy Lab liegt damit an einem besonders harten Punkt. Das Rennen dauert schon Stunden an, aber es ist noch zu weit nach Hause um sich zu sagen: „Komm das schaffste jetzt eben noch!“

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Di

09

Okt

2012

Hawaii Tag 5: Wetter

ihr ist das Wetter ziemlich egal
ihr ist das Wetter ziemlich egal

Das Wetter ist ein großes Thema beim Ironman Hawaii. Bis jetzt läuft die Anpassung ziemlich gut - besonders die des Teints. Nach einigen kühleren Tagen zu Beginn hat es nun zwei Mal an die 30°C mit viel Sonne gehabt. Allerdings darf man sich die Bedingungen nicht so wie in Deutschland vorstellen, denn die hohe Luftfeuchtigkeit macht sich deutlich bemerkbar. Als ich gestern beim Laufen einen steilen Berg in lockerem Tempo erklomm, dachte ich wirklich es würde beginnen zu regnen.  Tatsächlich tropfte mir lediglich der Schweiß vom Körper auf die Straße. Gegen die Hitze werden natürlich wieder Hyperkewl Produkte zum Einsatz kommen. Doch auch mit den kühlenden Accessoires wird nichts an einer defensiveren Strategie als bei einer mitteleuropäischen Langdistanz vorbeiführen.

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Di

09

Okt

2012

Hawaii Tag 4: Gelaber

Die meisten Triathleten wirken auf ihre Umwelt meist befremdlich. Wenn ich den Style und das Gerede einiger hier schon übertrieben finde wie müssen sie dann auf Artfremde wirken?

 

Ein Triathlet redet oft so:

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So

07

Okt

2012

Hawaii Tag 3: The Bike

Kopf einziehen.
Kopf einziehen.

Heute bin ich, nach dem morgendlichen Schwimmen, zum Wendepunkt rausgefahren und ein Stück zurück um die Abfahrt zu besichtigen und dann ein zweites Mal den Anstieg rauf. Nach einem Fischsandwich in einem typisch hawaiianischen Restaurant ging es mit dem Auto zurück. Wenn man ewig mit dem Rad nur geradeaus brettert, dann hat man Zeit das Radfahren mal ein wenig durchzugehen.

 

Nach einer Aufwärmrunde durch Kona geht es immer nach Norden bis zum Ort Hawi. Nachdem man Kona verlassen hat geht es somit praktisch 80km ohne eine Abbiegung dahin. Nur einmal schlängelt sich die Straße kurz durch einen Ort. Typischer Drückerkurs also. Kaum mal flach, aber niemals steil und windanfällig sowieso – auch wenn da heute wenig von zu sehen war. Das sollte mir also liegen. Der Kurs erinnert von der Topografie und der Streckenführung im Prinzip an Buschhütten. Jemand der dort immer glänzt ist Kienle. Ich hoffe er tut es auch am Samstag und schenkt den ganzen Lutschern ordentlich ein.

 

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Sa

06

Okt

2012

Hawaii Tag 2: Von Profis und Anfängern

22Uhr Kona Time und ich bin gerade von meinem Frühlauf gekommen. Warum? Weil ich ein Anfänger bin und das Jet Lag klar unterschätzt habe. Der Tag hatte eigentlich planmäßig mit einem kurzen Schwimmen am Pier begonnen. Nach 30min Kontaktaufnahme mit dem Pazifik ging es zum Frühstück ins Lava Java. Natürlich ins Lava Java, denn hier kann man den Unterschied zwischen (Hawaii-)Profis und Amateuren noch nicht wirklich erkennen.

Anschließend ging es mit dem Auto ein bisschen über den Radkurs, Leute und Strecke gucken. In Sachen Schlafmangel bis hierhin soweit alles gut. Wieder im Apartment angekommen wollte ich mich nach dem Mittagessen ein wenig hinlegen. Wenn ich sonst zwischen zwei Einheiten powernappe (<- Vorsicht unerlaubte Eindeutschung) beläuft es sich meist auf die optimalen 20 bis 30 Minuten. Heute wuchs sich der Nap aber zum gewaltigen Mittagsschlaf aus. Als ich nach fünf Stunden erwachte fühlte ich mich zwar topfit, aber schuldig. Meine innere Uhr ist wohl noch nicht auf Hawaiian Time gestellt. Da ich jetzt eigentlich schon im Bett liegen sollte, wird das wohl auch vorerst so bleiben. Anfängerhaft!

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Sa

06

Okt

2012

Hawaii Tag 1: Klischees

Los Angeles Airport Shuttle
Los Angeles Airport Shuttle

Vor 29h sind wir in Krefeld aufgebrochen und vor 4h haben meine Füße heiligen Boden betreten. Nun sitze ich endlich im Condo unweit von Kailua Kona. Zeit für den ersten Hawaii Blog der Woche.

 

Klischee Nr. 1: In den USA fahren alle dicke Karren: Bestätigt! Unser  Jeep Liberty fällt beim Verleiher in die Klasse“ Intermediate SUV“. Das Gefährt was in Deutschland eher unter „Asikarre“ fallen würde ist hier wirklich eher unterer Durchschnitt. Dafür wird scheinbar sehr besonnen und rücksichtsvoll gefahren. Auch gut so.

 

Klischee Nr. 2: Flugzeugessen ist schlecht und wenig. Nicht bestätigt! Im Gegenteil, ich wäre jetzt froh über ein KLM Mahl. Denn … und hier gleich das das nächsten Klischee.

 

Klischee Nr. 3: Gesundes Essen fällt in den Staaten schwer. Vorerst bestätigt! Was wir gerade für 50$ gekauft haben ist total ungesund und total wenig. Die Auswahl an Gemüse und Obst belief sich auf Kartoffeln, Ananas und Zitronen. Ansonsten Fertiggerichte so weit das Auge reicht. Kulinarischer Tiefpunkt: Original Apfelstrudel für den Toaster. Not good! Also an die Profis. Wo kann man hier gut einkaufen?

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Mo

17

Sep

2012

Alpen Triathlon Schliersee - nah an den 100%

Schliersee war ein Rennen nah an den 100%. Nimmt man jede Disziplin für sich war ich dieses Jahr bei keinem Rennen zufriedener. Mit nur 1:50min Rückstand auf die Weltklassejungs konnte ich aus dem Schliersee steigen. Wenn man ehrlich ist trainieren die meisten die da vorne rumschwimmen wahrscheinlich regelmäßig über 20km die Woche, da kann ich mich mit meinen 10-15km über den Rückstand nicht beklagen. Mehr als dritte Gruppe ist mit dem gegenwärtigen Hawaiifokus einfach nicht drin. Im Gegenteil: Über mehr Rückstand hätte ich mich eigentlich auch nicht beklagen dürfen, man könnte also sagen 100% des Potentials abgerufen. Auf dem Rad hatte ich direkt eine Gruppe die erst gut lief später aber immer wieder in Bummeltempo verfiel, dennoch wurde an den zwei steilen Anstiegen vor dem Spitzingsattel immer wieder mächtig gedrückt. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass mir Kletterpassagen mit meinen zur Zeit 78kg nicht wirklich entgegenkommen.

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Di

04

Sep

2012

Ha und Ha

by David Herrera
by David Herrera

Mit Hagen und Hannover habe ich in den letzten zwei Wochen zwei Wettkämpfe bestritten die sehr verschieden waren. Nach einem ungefährdeten Sieg in Hagen warf mich erst die nächste Erkältung - ich sollte mit studieren und arbeiten aufhören - zurück und anschließend schwächten mich zwei harten Hawaii Trainingstage, sodass ich nicht über einen 56. Platz in Hannover hinauskam.

 

Zwei Rennen, ein Vergleich.


Die Bedingungen:

Hagen: Olympische Distanz ohne Windschattenfreigabe, bis auf Altmeister Sebastian Longrée eher wenig Konkurrenz. Hitze mit Temperaturen bis 40°C in der Sonne.

 

Hannover: Sprintdistanz mit Windschattenfreigabe, 23°C wolkig. Weltklasse Startfeld mit überwiegend Athleten welchen ihren Schwerpunkt auf diesem Format haben.

 

Das Ziel:
Hagen: Aus dem ersten Startfeld kommend eine Zeit vorlegen an der Longrée und alle Anderen sich die Zähne ausbeißen und dabei vielleicht sogar den Streckenrekord angreifen, darüber hinaus natürlich Spaß haben und den schwarzen Tag von Hückeswagen vergessen machen.

 

Hannover: Dem Team helfen, sich selbst beweisen, dass man in der Bundesliga mithalten kann. Spaß haben!

 

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Sa

18

Aug

2012

Pang - aber nicht die Beine!

Mein Hückeswagen Triathlon bestand heute aus 2000m Schwimmen 15km Rad fahren und 5km Rad schieben. Nach solidem Auftakt in der Bever, Neoschwimmen und ich werden uns wohl nie verstehen, konnte ich auf dem Rad schnell Positionen gut machen. Doch bereits in der ersten Runde begann der Vorderreifen unruhig zu werden, es bildet sich wahrscheinlich ein Blase welche dann nach besagte 15km platzte und meinen Mantel auf 10cm aufriss – DNF!

Weil ich das Holpern zuvor deutlich spüren konnte, war ich in den Kurven schon etwas vorsichtiger gefahren und war darauf eingestellt, dass der Reifen platzen könnte. Im Nachhinein wäre Anhalten, Luft ablassen und neu Aufpumpen die richtige Wahl gewesen. Aber wenn man auf der Jagd nach der Spitze ist, denkt man sich: "Ach...wird schon...". Wenigsten passierte es bei 40 und nicht bei, zuvor bereits erreichten, 80km/h.

Kurioserweise hatte ich schon vor dem Rennen ein schlechtes Gefühl. Um das Übel nicht herauf zu beschwören habe ich es niemanden gesagt, aber ich hatte heute sogar zwei Ersatzschläuche mit. Ich bin mir sicher, wäre es wie üblich nur einer gewesen, dann wäre ich durchgefahren.

Der Fehler ist mir ein Rätsel. Das Setup habe ich so in Sassenberg vor zwei Wochen gefahren und danach nicht mehr angerührt. Gestern Abend habe ich noch mal 1 Bar nachgepumpt und bin eine Proberunde gefahren. Wegen der hohen Temperaturen waren extra nur 7 Bar drauf und da ich Manipulation ausschließen möchte, bleibt nur Materialversagen als Option.

Der Ausstieg ist sehr bitter, denn ein Sieg wäre nicht unrealistisch gewesen, es geht aber weiter, ich schmiede schon Pläne!

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So

12

Aug

2012

3. Platz NRW Meisterschaft und inoffizieller Vizeweltmeister im BikeDragRacing

PANG! by daro-foto.de
PANG! by daro-foto.de

Die vergangenden Tage haben mir mal wieder gezeigt warum man Triathlon nach 15 Jahren immer noch so überragend finden kann.

 

Zwei gute Gründe:

1. Viele nette Leute

2. Spaß an Schmerzen

 

Die Woche begann am Sonntag mit dem Sassenberg Triathlon NRW Liga & Meisterschaft. Im Vorfeld hatte ich ziemlich viel Stress, schließlich hatte ich alles was ging auf die Zeit nach dem Ironman verschoben. Die wenige freie Zeit wurde auch nur bedingt zum Training genutzt und so kam es, dass ich nach einer Party morgens krank aufwachte. Da aber auf Grund von Arbeit und Uni nur wenig Ruhe drin war hielt diese Erkältung mit Unterbrechungen fast drei Wochen an. Erst am Samstag, als wir uns mit der Mannschaft trafen und den Tag in Münster bei Chrissi verbrachten ging es mir besser. Die Motivation konnte aber nicht über klaffende Lücken im Trainingsplan hinweg täuschen. Schwimmen war noch die Disziplin die ich mit rund zwei Einheiten in der Woche am häufigsten trainiert hatte. Währenddessen hatte ich in den sieben Wochen zwischen Regensburg und Sassenberg mickrige 350km auf dem Rad gesammelt.

Kurz nach dem Start im Feldmarksee war das Feeling aber voll da und ich erfreute mich daran endlich wieder richtig hinzulangen. Eine Zeit von 20:15min für 1500m ohne Wetsuit sind auch alles andere als schlampig für mich. Auf dem Rad wollte ich den Gashahn gleich voll aufdrehen, aber bei dem Verkehr, welcher bei sechs Startfeldern innerhalb einer Stunde und einer 14km langen Radrunde herrschte, war das Vorrankommen recht schwierig. Selbst auf der Überholspur knubbelten sich die Teilnehmer. Es wurde teils mit dreisten Abständen unterhalb von 1m gefahren. Die Ausrede, dass das nicht anderes gehen würde lasse ich einfach nicht gelten.

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Fr

20

Jul

2012

Warum bisher kein IM Regenburg Bericht erschienen ist...

mit Vollgas in den Tunnel
mit Vollgas in den Tunnel

...und auch keiner mehr erscheinen wird:

 

Ich bin mit dem Rennen nicht zufrieden und weiß bis heute nicht wie es einordnen soll. Ich habe es nun lange sacken lassen und analysiert ob ich ein Traumtänzer bin, wenn ich mir 8:45 und TOP 15 vorgestellt habe, oder ob ich einen schlechten Tag hatte. Fast nebenbei hat es mit dem Lebenstraum schlechthin geklappt. Mit dem zweiten Platz in der M25 habe ich mir das Ticket nach Hawaii gesichert.

Den Ironman Hawaii habe ich 1995 das erste Mal verfolgt und seit dem kein Jahr ausgelassen. Schon in der Grundschule habe ich es aufgeschrieben, dass ich dort eines Tages starten werde. Für diesen Traum habe ich seit 1997 gearbeitet. Jetzt wird es klappen und ich habe mich im Ziel des Ironman Regensburg und in den Tagen danach irgendwie gar nicht richtig gefreut. Für viele bleibt ihr Traum vom Start auf der Insel für immer verwährt und deswegen schäme ich mich fast ein wenig, dass ich nicht sofort im Ziel oder bei der Slotvergabe Luftsprünge ausgeführt habe.

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Sa

16

Jun

2012

Der eingebildete Kranke

gelassen sieht anders aus.
gelassen sieht anders aus.

So kurz vor dem Tag der Tage wird man immer ein wenig bekloppt und nervös. Man bildet sich ein nicht genug trainiert zu haben - mit fatalen Folgen. So werden schnell noch mal die geschluderten K3 Intervalle nachgeholt, obwohl die Startnummer schon aufgeklebt ist, oder die kurze Laufvorbelastung, die ich gestern bereits erledigt habe, wächst sich zum zwei Stunden Lauf aus.

Wenn man diese Fehler weglässt, bleibt aber meistens Zeit sich etwas anderes einzubilden. Meine Sorge ist dann meistens das krank werden.

Ich schreie zwar noch nicht, wie Argan in Molières Bühnenstück, nach Klistier und Aderlass (Dopinggefahr?!), aber Gründe krank zu werden habe ich gefunden.

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Di

05

Jun

2012

Chaos in Darmstadt

die Radständer waren profesionell...
die Radständer waren profesionell...

Mein erster Start in der höchsten Deutschen Liga hatte ich mir anders vorgestellt. Denn auch wenn ich voll im Soll bin für den Ironman Regensburg und daher weder erholt, noch speziell auf Windschattenrennen vorbereitet gewesen bin, wäre eigentlich deutlich mehr drin gewesen!

 

Zum einen war mein Schwimmen unterirdisch. Viele Athleten mit denen ich in Buschhütten aus dem Wasser gegangen war nahmen mir gleich mehrere Minuten ab und so war mein Rennen nach den 2km Schwimmen (offiziell 1,5km) schon gelaufen.

 

Die eigentliche Katastrophe folgte aber beim Radfahren. Auf der Strecke die mit 20cm hohen Unebenheiten, Bahnschienen in Fahrtrichtung und Radfahrspuren gespickt war, war ein sicheres und schnelles Fahren nicht möglich. Hinzu kamen noch sintflutartiger Regenschauer und eine schlechte Sicherung, sodass ich zwei mal vor einem querstehenden Auto zum Stehen kam - Déjà- Vu! Nun gehöre ich zu den Athleten die sicher besser und schneller als der Durchschnitt Kurven und technisch schwere Passagen meistern können, aber dieses Mal hatte ich einfach Angst. Das lag am bevorstehenden Ironman Regensburg, aber vorallem an den zum Teil schrecklichen Bildern die ich ab der ersten Runde zu sehen bekam. Aus dem knapp 100 Mann starken Elitefeld stürzten insgesamt 20-30 Athleten, von denen 10-15 mit dem Rettungswagen abtransportiert wurden.

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Mo

14

Mai

2012

Sieg in Gladbeck!

Die Form kommt. Gestern in Gladbeck habe ich mich schon frischer als in Buschhütten gefühlt und konnte auf dem Rad und beim Lauf meinem Team im Mannschaftssprint der NRW Liga sehr gut helfen. Beim Schwimmen fehlte mir noch das Wassergefühl, was auch mit meinen anhaltenen Schulterproblemen zusammenhängt. Vorne hatte Lukas aber gut Tempo gebolzt, sodass wir mit Tagesbestzeit nach 550m aufs Rad gingen. Das Rennen hatten wir am Tag zuvor mit Pasta Party und Besprechung bei mir mustergültig vorbereitet. Das zahlte sich beim Radfahren aus. Insbesondere die Ablösungen und das  Anfahren der vielen Kurven klappte hervorragend. Im Laufen durfte ich dann Max und vereinzelt auch Niklas anschieben, eine neue und spaßige Erfahrung. Die Zwei litten vorbildlich und wir konnten mit sieben Sekunden vor Münster den Tagessieg verbuchen! Danke auch an die Bayer Support Crew und alle die uns Abstände durchgegeben haben.

Jetzt beginnt die letzte heiße Phase für Regensburg. Ein paar lange Einheiten und das Rennen in Darmstadt stehen jetzt nur noch zwischen mir und dem Saisonhöhepunkt. Bereits heute stehen fünf Stunden Rad mit insgesamt 135min Kraftausdauer auf dem Plan.

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So

06

Mai

2012

Played by the rules.

Die Korrelation zwischen "Zeitpunkt des Erscheinens eines Blogs" und "Zufriedenheit mit dem Rennen" ist stark negativ, will heißen je schneller hier nach einem Rennen was steht umso besser.


Vor etwas mehr als vier Stunden bin ich in Buschhütten ins Ziel gelaufen und jetzt ist der Blog da - Lief also wohl ganz gut.

Ich bin seit zehn Tagen wieder da von der Insel und habe seitdem fast gar nicht trainiert, so "schoko" hat mich das Trainingslager gemacht. Das Gespenst Übertraining ging um und ich war doch sehr skeptisch was den 6.Mai anging (daher auch DNS in M´gladbach). Zwei mal bin ich letzte Woche sogar mit Krämpfen in der Nacht aufgewacht. Heute lief es zu meiner Überraschung aber ziemlich rund.

Besonders der Rennverlauf war es aber, der mein Ergebnis entscheidend mitprägte. Im Vergleich zu den Vorjahren war ich endlich mal auf einer vernünften Schwimmbahn, wo es zwar ein wenig Haue aber dafür auch feinen Wasserschatten gab. 12:49 für 1000m sind sehr erfreulich. Nach 13:08 war ich an der Matte - dagegen steht eine 13:52 in 2011.

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Di

01

Mai

2012

"An uns verdienen die nix!"

Auszeit vom Wahnsinn: BBQ über den Dächern von Palma statt Krieg.
Auszeit vom Wahnsinn: BBQ über den Dächern von Palma statt Krieg.

"An uns verdienen die nix!"

Diese Maxime beschreibt eine Nichtabdeckung der Übernachtungs- und Personalkosten in Hotels die durch den übermäßigen Anstieg der Lebensmittelkosten, die ein Gast verursacht, erreicht wird.

Normale Mallorcatouristen und Triathleten vereint in der Regel nur eines: Sie wollen der König vom Buffet werden und, auch damit, ihren Körper zu Veränderung bewegen. Formzuwachs (i.e. Übertraining) und geringer KFA die Ziele der einen; Fettleibigkeit und Leberzirrhose die der anderen. Anders ließe sich das Verhalten von 90% der in drei Sterne Hotels hausenden Kundschaft (Motto: "Ich habe bezahlt, ich darf mich aufführen wie Sau und den Kellner in meinem Heimatidiom anschnauzen!") nicht erklären.

Um eine Chance gegen Senioren, Junggesellenabschiede (gerne in peinlicher Einheitskluft), Kegelgruppen (ebenfalls Einheitskluft) und sonstiger Ballermannasis zu haben, gilt es sich taktisch klug anzustellen – im wahrsten Sinne des Wortes. Lassen sie sich von einem Veteranen beraten, der schon viele Schlachten an den Buffetfronten geschlagen, zum Beispiel hier von mir.

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Di

01

Mai

2012

Quo vadis?

the boys
the boys

Lange Pause auf Triathleten Homepages bedeuten immer entweder, dass man sich gerade in einer kritischen/intensiven Phase der Vorbereitung befindet und keinen Kopf fürs Schreiben hat, oder eben, dass man keinen Nerv hat, weil alles irgendwie schief läuft. In letzter Zeit war beides eindeutig als Grund vorhanden.

Die letzten Monate war geprägt von vielen kleinen Verletzungen. Alle haben eine Ursache: Zu wenig Zeitfenster oder daraus resultierend zu wenig Regeneration.
Da ich mich entschlossen habe durch einen Studienortwechsel meine akademische Karriere doch mal eine Spur ernsthafter zu verfolgen bin ich jetzt für zwölf Stunden in der Woche mit Uni beschäftigt. Hinzu kommen 10-20 Stunden Arbeit. Wenn man sich zusätzlich noch zehn Stunden mit der Deutschen Bahn rumschlägt, dann werden die Zeitfenster schon enger. Auch die Feste der überwiegend nicht dreifach (swim-bike-run) verstrahlten Freunde müssen gefeiert werden wie sie fallen.

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Fr

16

Mär

2012

Platz 5 bei der Wahl zum Krefelder Sportler des Jahres

Interview mit Christoph Fischer
Interview mit Christoph Fischer

Bei der Wahl zum Krefelder Sportler des Jahres, durchgeführt von der Westdeutschen Zeitung und der Sparkasse, belegte ich den fünften Platz.

Das ist nicht nur für mich persönlich ein großer Erfolg, sondern auch ein Erfolg für die Sportart Triathlon. Ich danke allen, die so fleißig abgestimmt haben!

Nachdem ich mich am vorletzten Montag im Rahmen eines Empfangs beim Bürgermeister bereits ins Buch der Stadt Krefeld eintragen durfte erfolgte mit dem sehr guten Platz unter vielen Weltklasse Athleten einer schöner Schlußstrich unter das Sportjahr 2011.

 

Gewonnen hat übringens mein Vereinskollege vom SC Bayer 05 Uerdingen Lukas Schmitz. Der 19jährige gehört zu den schnellsten 400m Läufern und Zehnkämpfern in Deutschland!

 

 

In der Galerie findet ihr Bilder der Ehrung sowie vom Empfang beim OB.

 

Des weiteren habe ich die Presse Sektion aufgefüllt und die Reihenfolge umgekehrt, sodass ab jetzt immer die aktuellesten Mitteilungen oben stehen.

 

Neu ist auch die Rubrik Kontakt, wo ihr auch meine Mappe runterladen könnt.

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Di

13

Dez

2011

Adventszeit, Geschenkezeit

Es weihnachtet sehr und vielleicht braucht ja noch der ein oder andere triathletische Leser ein Geschenk.

Da ich Blogs nach dem Schema: "heute habe ich x km mit xy Puls trainiert und dabei hab ich mich xyz gefühlt" nicht besonders spannend finde habe ich mich entschlossen euch mit drei Buchrezension zu beglücken. Da das hier aber ein Triathlon Blog ist, werde ich euch auch drei Triathlon bzw. triathlonnahe Bücher vorstellen, denn Abhandlungen über meine zu letzt gelesenen Bücher (z.B. über das Lügen mit Zahlen oder Gesellschaftstheorien) würden die Leserschaft hier klar verfehlen.

 

1.

Trizophrenie

Sind Triathleten noch ganz dicht?

Auf den Spuren einer Obsession

von Jeff Mallett

 

Ein verlockender Titel und deswegen auch ein Weihnachtsgeschenk 2010, über das ich mich besonders gefreut habe. Meine Erwartung war, dass sich dem Wahnsinn mal aus philosophischer, soziologischer oder einer anderen Sicht genähert würde. Diese wurde leider enttäuscht.

Jeff Mallett erzählt auf 210 Seiten aus der Ich-Perspektive über das Leben eines Triathleten. Er selbst ist einer und kennt sich entsprechend mit allen Marotten unserer Gattung aus. Im wahren Leben (Was heißt schon wahres Leben?!) ist er auch Comiczeichner und hat sein Buch mit entsprechenden Zeichnungen versehen, welche ihm eine sehr genaue Beobachtungsgabe und Kenntnis der Materie bescheinigen. Ein Monopolymännchen, dass ein Zeitfahrrad aus der Wechselzone schiebt ist zwar nur wenig subtil aber allemal ein Schmunzeln wert. Aber genau hier liegt der Hund begraben. "Ja Triathleten geben viel Geld für ihr Material aus...Haha", "Alle Triathleten sind bekloppt und nervös vorm Start...hehe" und nicht zu vergessen "Jeder Triathlet hat nur das eine im Kopf und das fängt nicht nicht mit "S" sondern mit "T" an...hohoho!" All diese Sachen hat man irgendwie schon mal gehört und gelesen und so richtig lustig war es dann doch nicht. Möglicherweise ist das allerdings der deutschen Übersetzung geschuldet.

Wem kann man das Buch also schenken? Ich würde sagen: Anfängern, die mal in den Elfbeinturm Triathlonsport reingucken wollen und wissen wollen was überhaupt diese allumfassende Sportart ausmacht. Für alle anderen gibt es nicht viel neues zu lesen, das ein oder andere Mal kann aber sicher auch mal über sich selbst lachen.

 

 

 

 

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Fr

18

Nov

2011

2012 - Tanz auf zwei Hochzeiten

Wenn der Vater mit dem Sohne... Trainingsauftakt an Allerheiligen in Roermond
Wenn der Vater mit dem Sohne... Trainingsauftakt an Allerheiligen in Roermond

Zwei große (Lebens-)Ziele stehen für 2012 auf der Agenda. Nach dem geglückten Aufstieg werde ich mit meinem Team vom SC Bayer 05 Uerdingen in der ersten Triathlon Bundesliga, und damit einer der stärksten Drafting Rennserien der Welt um Platzierungen kämpfen. Von den Jungs aus der World Championship Series abgehängt zu werden wird mir ein besonderes Vergnügen werden. Leider stehen, einem Hin und Her zwischen Bundesliga GmbH und DTU geschuldet, noch keine Orte oder Termine fest. Für diese kurzen, extrem schnellen Rennen werde ich in sofern Trainieren, als dass ich mich mehr denn je um eine Verbesserung meiner Schwimmleistung kümmere. Beim Radfahren und Laufen würde eine starke Fokussierung auf Tempobolzen allerdings das andere Saisonziel IRONMAN Regensburg eventuell gefährden. Dort wäre nämlich alles andere als eine Qualifikation für Hawaii eine Enttäuschung.

 

Sportlich habe ich begonnen für die Saison bereits die Basis zu legen. Den ersten Formtest der Saison, aus dem unspezifischen Grundlagentraining heraus, habe ich mit Bravur bestanden. Capt. Nedim hatte einen progressiven Lauf mit angezogener Handbremse befohlen. Ohne große Anstrengung konnte ich eine 36:15min beim Martinslauf in Düsseldorf (6.Platz) erreichen und lief die zweite Hälfte mit 17:52min klar schneller als die Erste. Ein Indiz dafür, dass ich mein selbstauferlegtes Ziel für 2011 - Erhöhung der Grundschnelligkeit - erreicht habe.

 

Finanziell steht das Projekt Hawaii 2012 allerdings noch auf wackelige Füßen. Durch mein Studienortwechsel nach Düsseldorf haben sich einige Zeitfenster verkleinert. Um Training und Regeneration noch Freiraum zu lassen habe ich mich, trotz sinkender elterlicher Unterstützung, entschieden mein Arbeitspensum von zur Zeit 14h/Woche zunächst nicht zu erhöhen. Daher soll in naher Zukunft noch der ein oder andere Sponsor dazu gewonnen werden um eine Win-Win Situation (für beide) entstehen zu lassen.

 

 

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Do

01

Sep

2011

2011/2012

Zwei Helden ihrer Zunft
Zwei Helden ihrer Zunft

Die letzten Wochen waren nicht gerade berauschend, denn es ist nun amtlich. Saisonhighlight ICAN Mallorca gestrichen und damit ist die Triathlonsaison 2011 Geschichte. In Grimma konnte ich nichts zum Aufstieg beitragen und ganz besonders bedauerlich finde ich, dass ich nicht an den Laktatfestspielen in Hückeswagen teilnehmen konnte. Mit Daniel Knoepke und Till Schramm um den Sieg zu kämpfen hätte mir sicher gefallen.

 

Bedanken möchte ich mich für die ganzen Besserungswünsche und Nachfragen bezüglich meines Gesundheitszustandes. Besonders positiv ist mir in dem Zusammenhang aufgefallen, dass doch einige Leute das hier aufmerksam lesen! Es freut mich auch sehr wenn sich Athleten bei mir melden, die ich nicht jedes Wochenende auf Wettkämpfen sehe, wie beispielsweise der mir unbekannte Lukas, der meinen letzten Blogeintrag kommentiert hatte – danke. Deswegen will ich alle die an meiner Gesundheit interessiert sind kurz auf den neusten Stand bringen:

Der OGTT bei dem vier Werte erhoben wurden, fiel zwar im Bezug auf Diabetes negativ aus, dennoch blieb ein Wert grenzwertig. Der Antikörpertest auf EBV war positiv, aber eine akute Erkrankung liegt nicht vor. Vermutlich ist bei mir das Pfeiffer-Drüsenfieber, wie in den meisten Fällen, unbemerkt vorbei gezogen. Zu Beanstanden war bei der vierten Blutentnahmen binnen der letzten zwei Wochen allerdings weiterhin die Blutsenkungsreaktion. Als gewissermaßen globale Erklärung für die vielen aus dem Ruder gelaufenden Parameter scheint also eine verschleppte Virusinfektion am wahrscheinlichsten.

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Do

18

Aug

2011

Saisonaus?!

In den letzten Wochen hatte ich immer wieder Probleme mit der Leistungsfähigkeit. Besonders Müdigkeit und Antriebslosigkeit waren die Symptome. Auch von depressiven Schübe kann ich berichten. Ein großes Blutbild und ein Ultraschall aller Organe hat jetzt folgendes zu Tage gefördert:

 

Eine vergrößerte Schilddrüse,

erhöhte Langzeitzuckerwerte,

erhöhtes Cholesterin

und nicht zu letzt Eisenmangel.

 

Da ich mich gut ernähre und ich noch nie Probleme mit irgendeinem dieser Werte hatte liegt möglicherweise eine chronische Viruserkrankung vor.

Heute wurde auf meine Bitte hin ein zweites Mal Blut abgenommen um einen Antikörpertest auf das Epstein-Bahr-Virus durchzuführen. Dieses ist der Auslöser für das unter Leistungssportlern nicht seltene Pfeiffer-Drüsenfieber.

Morgen geht es dann ins Krankenhaus zum Radiologen, welcher sich meine Schilddrüse genauer ansehen wird.

Am Montag dann wird ein sogenannter Oraler Glukosetoleranztest durchgeführt, welcher die Blutgluckose-Regelungsfähigkeit untersucht und als Nachweis für eine mögliche Diabetes dient.

 

Zur Zeit denke ich nur daran meine Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu 100% wiederherzustellen. Zum Rennen am Samstag in Hückeswagen werde ich daher nicht antreten. Wie es weitergeht werde ich dann am Montag berichten können.

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Di

26

Jul

2011

52 x Kerken = Frankfurt/Main

© Michael Preuss
© Michael Preuss

10€! In Worten: Zehn Euro! So viel hat der Wettkampf den ich am Samstag besucht habe gekostet.

520€! In Worten: Fünfhundertzwanzig Euro! So viel wird der Wettkampf (incl. Bearbeitungsgebühren) 2012 kosten, den ich am Sonntag besucht habe.

Während ich am Samstag in Kerken einfach nur meinen hibbeligen Beine Frieden schenken wollte, war ich am Sonntag beim IRONMAN Germany als Zaungast am Start. Beiden Tagen war gemein, dass sie viel besser als erwartet verliefen. Nicht, dass ich dem TV Aldekerk die Fähigkeit eine komplette Triathlonveranstaltung auszurichten von vornherein abgesprochen hätte. Es war viel mehr der Muskelkater den ich vom Trainingswiedereinstieg hatte und die Sorge um eine schwache Performance. Meine Erwartungen an den Wettkampf an sich waren zwar auch nicht besonders hoch. Diese wurden dann aber entsprechend auch deutlich übertroffen. Bestens gesicherte Strecken, eine große Anzahl an motivierten Helfern, eine familiäre Atmosphäre und ein großer Grill am schön Eyller See wo sich alle Wettkampfstäten befanden.

Gut gesicherte Strecken, fand man in Frankfurt am Main natürlich auch vor. So gut gesichert, dass Niclas und ich erst mal ordentlich rumgurkten, aber dennoch halbwegs pünktlich zum Start den Langener Waldsee erreichten. Als großer Challenge Roth Fan und Kritiker von übergroßem Kapitalismusdenken musste ich dem Halbbruder aus Hessen, gezeugt vom bösen Stiefpapa WTC, grundsätzlich missmutig begegnen. Dennoch konnte das Rennen einige Pluspunkte verbuchen. Besonders der Zielbereich war bombastisch und auch die Zielbetreuung konnte sich sehen lassen (Zwei Helfer pro Finisher). In Punkto Partystimmung und Zuschauermasse beißt sich der Stiefsohn vom Main wohl am Original aus Franken die Zähne aus.

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Di

05

Jul

2011

Bäm! - Gesamtsieg bei der Deutschen AK Meisterschaft

Entschlossenheit
Entschlossenheit

Egal ob ein Rennen gut oder schlecht läuft, man sucht immer nach Anhaltspunkten die zum Ergebnis geführt haben, um beim nächsten Mal die unmittelbare Wettkampfvorbereitung zum optimieren.

  Was das Training angeht scheine ich inzwischen dabei angekommen zu sein, dass mir ein kurzes und abruptes Tapering am besten passt. Wenn man sich meine Doku anschaut, hatte ich in den letzten Jahren immer besonders frische Beine, wenn ich bis Montag/Dienstag fast noch voll trainiert habe und dann einen oder sogar zwei komplette Ruhetage eingeschoben wurde. Beim „klassischen“ Tapering mit gleichbleibenden Trainingsfrequenz und sinkenden Umfängen konnte ich mich oft nicht vernünftig erholen und hatte oft nicht das Gefühl, dass „die Form kommt“. Das Problem, dass mein Körper runterfährt habe ich am Sonntag mit einem langen Aufwärmprogramm mit ordentlicher Mucke in den Ohren bekämpft.

Ansonsten bin ich aber immer noch unschlüssig, wie ich die Tage vor einem Rennen abseits des Trainings am besten gestalte. Wenn ich die Strategie von Düsseldorf kopiere, dann würde das heißen den Samstag über 6 Stunden Shooter Games spielen um sich von Nachmittags bis spät Abends um die Betreuung des Bundesliga Teams zu kümmern. Am Sonntag dann war ich 7 Stunden (!) vor meinem Start vor Ort um die Jungs zu betreuen und zu pushen. Erst als das erwähnte Aufwärmen begann fokussierte ich mich auf mein eigenes Rennen – dafür aber richtig!

 

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Di

21

Jun

2011

Indeland Burnout

Zu diesem Zeitpunkt noch "Best of the Rest"
Zu diesem Zeitpunkt noch "Best of the Rest"

Vor dem Start des Indeland Triathlons hatte ich trotz illustrem Starterferld, auf die Preisgeldränge (1-3) geschielt, knapp vier Stunden später musste ich mich auf das erste und wichtigsten Ziel eines Triathleten zurückbesinnen: Finishen – um jeden Preis.

Im Vorfeld des Wettkampfs hatte ich mit Nedim einige Sache im Training ausprobiert bzw. umgestellt und auch eine achttägige Taperphase war eingeschoben worden. Die Erwartungen waren entsprechend hoch. Am Donnerstag schwamm ich im Rahmen unserer Vereinsmeisterschaften ein Offenwasser Rennen. Dabei konnte ich an unseren Topschwimmern dranbleiben, die mich im Training und im Vorjahr meistens deutlich distanzieren konnten. Wenige Tage später am Blausteinsee war vom guten Wassergefühl aber nichts mehr über, was auch am extremsten Wellengang lag, den ich je in einem Binnengewässer erlebt habe. Mit einer ziemlich durchwachsenden Schwimmleistung ging es nur als Zehnter aus dem Wasser. Mit dem schnellsten Wechsel aller Teilnehmer konnte ich meine Schwimmgruppe aber sogleich abhängen und hatte freies Feld vor mir. Am Start waren nämlich mit Olli Strankmann und Simon Jung zwei alte Bekannte, die zu meinem Leitwesen zurzeit im Bereich der Triathlon Weltspitze (!) schwimmen und daher zusammen mit Dave Rost (NED) schon weit enteilt waren.

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Mo

23

Mai

2011

Gütersloh Up and Down

Kool & The Gang
Kool & The Gang

Samstag

11:30 Uhr. Ich breche das lockere Schwimmtraining ab. Zum zweiten Mal diese Woche schon. Zwei weitere Einheiten habe ich komplett gestrichen. Ich bekomme überhaupt keine Luft. Vielleicht Erkältung, vielleicht Allergie, vielleicht beides. Die Stimmung ist entsprechend schlecht.

 

Sonntag

5:20 Uhr. Der Wecker klingelt sehr früh weil ich eine Fahrgemeinschaft mit Tobi und Fritz habe, die schon eine Stunde vor mir starten. Die Stimmung ist im Keller.

 

6:00 Uhr. Ich will das Rad verladen und bemerke einen Platten im Hinterrad. Zurück in die Wohnung geht nicht mehr. Die Stimmung geht durch den Kellerboden mit Kurs auf den Erdkern.

 

8:15 Uhr Nordbad Gütersloh. Es gibt einen Bikeservice vor Ort, der mir mit einer Zange aushelfen kann um den Ventilverlängerungsadapter zu tauschen. Beim Mantel drauf ziehen bemerke ich eine verdächtige Stelle und kaufe vorsichtshalber einen neuen Mantel – ohne Geld. Bezahlen darf ich von zu Hause aus, die Jungs schenken mir ihr Vertrauen. Die Stimmung bessert sich erheblich.

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Di

17

Mai

2011

Glad to be beck! (after Buschhütten)

Der Teamsprint am vergangenen Sonntag war genau nach meinem Geschmack. Schwimmen mit 90%, Radfahren mit 80% und Laufen mit 99% Power. Wenn man dabei nie um den Anschluss fürchten muss (wie bei meinem ersten Teamsprint ´05), oder das Gefühl hat mit angezogener Handbremse unterwegs zu sein (wie beim letzten Teamsprint ´10) dann macht das unterm Strich 100% Spaßfaktor. Im Gladbecker Freibad schwamm ich an Position zwei hinter Lukas und konnte ganz gut dranbleiben. So richtig locker und smooth fühlte es sich aber wieder nicht an. Im Schwimmen ist irgendwie der Wurm drin im Moment. Beim Radfahren ein anderes Bild. Wir fuhren ein ordentliches Tempo, aber vom Anschlag war ich weit entfernt. Ich versuchte daher mich mit besonders langer Führungsarbeit einzubringen, anstatt jedes Mal das Tempo hochzuziehen, auch wenn mir das lieber gewesen wäre. Auch dadurch fuhren wir eine sehr gleichmäßige Pace und bewegten uns virtuell immer so zwischen Platz 4 und 7. Abgesehen von einer gefährlichen Situation mit einem die Strecke kreuzenden Hund war die Fahrt für Gladbecker Verhältnisse angenehm ereignislos. Der technische und teils schlechtasphaltierte Kurs hatte in manchen Jahren zu wahren Sturzfestivals geführt.

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Di

10

Mai

2011

Ein schlechtes Hitzerennen mehr...

hochgegangen
hochgegangen

Maik Petzold hat sich mit meinem Duschgel geduscht! Der lange Smalltalk mit dem Dritten der WCS von 2009 war auch schon das Highlight des letzten Sonntags. Denn sportlich konnte ich keine wirklichen Ausrufezeichen setzten. Trotz erhöhtem Aufwand bin ich ergebnistechnisch auf der Stelle getreten. Offiziell steht wieder Platz 19 zu Buche, wenn man den Herrn der wohl unbemerkt von Zeitnahme und Wettkampfgericht zu früh ins Ziel abbog (3min schnellerer Lauf als Kienle) heraus rechnet ist es Platz 18. In einem nochmals besseren Feld als in den Vorjahren eigentlich keine Schande. Allerdings war von der Form her deutlich mehr drin.

Hauptproblem: Völlige Dehydration auf der Laufstrecke. Ich hatte schon Tage vorher Probleme mit der Flüssigkeitsaufnahme, ich konnte meinen Durst überhaupt nicht stillen. Im Wettkampf äußerte es sich dann darin, dass aufgenommene Getränke zwar den Bauch erreichten dort aber nur herumgluckerten und Krämpfe verursachten. Die ca. 27°C kamen mir vor wie 40 und der Gedanke ans Aussteigen keimte die ganze Laufstrecke über in mir. Im Ziel war ich absolut leer. Ich fühlte mich nicht wie nach einer KD, wo mir sonst immer Muskeln und Lunge brennen, sondern wie nach Roth. Kopfschmerzen, Sichtprobleme und sogar ein wenig blutiger Husten im Ziel waren die ernsten Anzeichen, dass irgendwas schief gelaufen war. In den folgenden 20 Stunden nach Zieleinlauf trank ich circa 6l und verspürte dennoch kaum Harndrang. Einen Erklärungsansatz für die grottige Laufperformance hab ich also schon mal.

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Sa

07

Mai

2011

Männerspielzeug Folge 3: Weihnachtszeit im Mai

hochwertige Verpackung, hochwertiger Inhalt
hochwertige Verpackung, hochwertiger Inhalt

Früher war Weihnachten intensiver. Zwar ist beschenkt werden nach wie vor schön und die Geschenke sind auch nicht gerade billiger als in den guten alten 90ern. Dennoch kommt dieses magische Gefühl nicht mehr so recht auf, dass man hatte wenn man das LEGO Raumschiff oder die Walkie-Talkies vom Christkind gebracht bekommen hatte.

Gestern war aber wieder so ein Tag, wo das Kind im Mann erwacht und die Augen riesig werden. Zunächst einmal bekam ich von meinem neuen Ausrüster Speedo den LZR Racer aus der Triathelite Linie. Eigentlich sollte ich erst zum DTL Rennen in Gladbeck damit auflaufen, da ich aber die Chance hatte den Anzug zu testen und dieser Test extrem positiv ausfiel, hab ich angefragt ob es nicht möglich wäre einen für Buschhütten zu bekommen. Am Donnerstag erhielt ich dann via Facebook eine Nachricht vom Weihnachtsmann: „Hallo Matthias, fahre jetzt nach Belgien ins Zentrallager und hol dir noch einen. Gruß Udo“.

 

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Mi

04

Mai

2011

Heimarbeit vs. Heimarbeit

Endlich wieder Triathlon. Am Sonntag startet die Saison in Buschhütten und im Topfeld um 14:30Uhr werde ich nicht gerade von Pappenheimern umgegeben sein. Doch selten fällt mir eine Prognose schwerer. Das Wettkampf Output wird naturgemäß durch mehr Faktoren als nur reines Training bestimmt. Nach Platz 24 in 2009 und Platz 19 im vergangenen Jahr wäre alles andere als eine klare Annährung an die Top10 ein Schritt auf der Stelle und damit ein unzufrieden stellendes Output.

 

Das lässt mich zweifeln:

Zu aller erst standen umfangreiche Arbeiten in altem und neuem Heim an. Der zweite Umzug in sieben Monaten zerrte an Körper (argh mein Rücken!) und Geist und kostet jede Menge Schlaf bzw. Regenerationszeit. Das ließ einige Einheiten kürzer ausfallen als der Plan es vorgab. Der Stress gipfelte am letzten Samstag darin, dass ein Hängeschrank auf Grund einer schiefen Wand komplett herausriss und die Küche in ein Trümmerfeld mittleren Ausmaßes verwandelte. Die Gedanken  an Training waren da schnell verflogen. Unvermeidbar bei einem Umzug ist auch immer eine Menge Dreck, der meine Allergie gebeutelte Atemwege derart reizte, als wäre eine Packung Roth Händle (Nein nicht das Roth) auf Lunge meine Art zu entspannen. Bis gestern führte das auch zu schmerzhaft geschwollen Lymphknoten im Hals, was weiterem Trainingsausfall nach sich zog.

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Do

21

Apr

2011

Duathlon Nr. 2: Sternstunde in Mettmann

www.triandertaler.de
www.triandertaler.de

Nach einer Lehrstunde in Lage folgte zwei Wochen später ein Rennen mit dem ich sehr zufrieden sein kann. Beim Grundfos Duathlon in Mettmann belegte ich hinter dem Karlsruher Duathlon-Ass Fabian Rahn (7. von Oberursel) den zweiten Rang und konnte mir damit den NRW Meister Titel sichern.

Das Rennen bin ich mit großer Vorfreude angegangen, denn die Strecken rund um das Neandertal sind wirklich sehr schön. Des Weiteren konnte ich völlig ohne Druck aufspielen, weil ich den ganzen Samstag über voll mit Umziehen beschäftigt war.  Zwölf Stunden lang Möbel in den dritten Stock schleppen hinterließ seine Spuren in der Muskulatur und besonders der Rücken und die Oberschenkel zwickten am Wettkampfmorgen gewaltig. Daher hatte ich mir einfach nur vorgenommen Vollgas anzulaufen und Spaß zu haben. Auf die Karte Laufen zu setzten erwies sich als absolut richtige Taktik, denn meine Radbeine zeigten sich tatsächlich nicht in gewohnter Qualität.

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Di

19

Apr

2011

Duathlon Nr.1: Lehrstunde in Lage

Am ersten Aprilwochenende verbrachte ich ein entspanntes Wochenende bei meinem Teamkollegen Marcelo in Bielefeld. Gemeinsam starteten wir bei den NRW Meisterschaften im Cross Duathlon im benachbarten Lage. Schon am Samstag bei einer kleinen Einführungsrunde durch den Teutoburgerwald verwies mich Marcelo in meine fahrtechnischen Schranken. Am nächsten morgen schüttete es dann auch noch wie aus Eimern. Die ohnehin nicht anspruchslose Strecke (400HM auf 16km MTB) verwandelte sich in eine rutschige Schlammpiste. Die ersten Probleme hatte ich aber schon beim Laufen. Die bergige verwinkelte Crossstrecke stellte meinen, von staksigen und großen Schritten geprägten, Laufschritt vor große Probleme. Ich wechselte in Sichtweite zu Marcelo an dritter Stelle liegend auf das MTB. Nach wenigen Kurven hatte ich ihn aus den Augen verloren. Ich konnte überhaupt keinen Druck machen so sehr war ich mit steuern beschäftigt. In der dritten von vier Runden wurde ich dann von zwei Athleten aufgefahren. In der Folge bekam ich meine Defizite ganz eindeutig aufgezeigt. In den wenigen Geradeauspassagen musste ich immer wieder Löcher schließen die auf Abfahrten und nach Kurven entstanden. Das fiel mir zwar nicht schwer aber agieren konnte ich nicht. Im Schlussanstieg zur Wechselzone attackierte

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Mo

04

Apr

2011

Trainingsurlaub Mallorca

  Mallorca Trainingslager war ziemlich chic. Eigentlich bevorzuge ich den Begriff Urlaub, denn Lager hört sich so nach Zwang und harter Arbeit an. Aber selbst bei hartem und umfangreichem Training kommt die mentale Entspannung nie zu kurz. Schließlich kostet so ein Trip mit allem Drum und Dran auch nicht gerade wenig. Zusammen mit Radsport Enthusiast Phil K. konnte ich gute Trainingskilometer bei weitesgehend stabilem Wetter abspulen. Schwimmen, Laufen, Kraftraum und natürlich viel Radfahren standen auf dem Programm. Im Gegensatz zu den letzten Jahren hatte ich keinen größeren Durchhänger und wie immer viel Spaß, besonders am letzten Tag als wir bei herrlichem Wetter und ein paar Weißbier zu viel den Urlaub Revue passieren ließen.

 

Bilder 

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Mo

14

Mär

2011

Hart wird man nur von hartem Training!

harte Regenerationsmaßnahmen
harte Regenerationsmaßnahmen

Exemplarisch hierfür jeweils eine Einheit pro Diszilpin. Alle absolviert in den letzten 5 Tagen.

 

Laufen am Mittwoch: 5000m Vereinsmeisterschaft auf der Tartanbahn.

 

Die Geschichte ist schnell erzählt. Ich konnte das angepeilte 3:20er Tempo nicht durchlaufen was mich durchaus enttäuscht. Wie mein Kumpel Jens mir am Donnerstag auch prompt erklären konnte: „Tja Muzze einfach zu viele Slowtwitches aufgebaut in den letzten Jahren“. In der Tat fühlten sich 16:57 (15Sek über Bestzeit) nicht wirklich hart an, schneller ging es aber irgendwie nicht. Das lag aber vor allem an mangelnder Erholung. Es stand in der vorvergangenen Woche nicht nur viel Training (~22h), sondern auch Trainerlehrgang, Uni mit Hausarbeiten und Arbeiten an.

 

 

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Mi

16

Feb

2011

Saisonplanung updated

the sky is the limit
the sky is the limit

Seit vorgestern könnt ihr rechts meine Saisonplanung anschauen. Der Mettmann Duathlon ist rausgeflogen, weil er leider bereits ausgebucht ist. Beginnen wird die Saison wie in den letzten beiden Jahren in Buschhütten. Zusammen mit Gladbeck und Gütersloh bildet das Rennen gleich zu Anfang einen Dreierblock an Wettkampfwochenenden. Danach sollte ich zu mindestens Bescheid wissen wo ich stehe. Anschließend werde ich noch mal ordentlich für das Highlight der ersten Saisonhälfte trainieren: DM in Düsseldorf. Eine Woche zuvor mache ich noch eins meiner Lieblingsrennen in Steinbeck. Danach folgt eine Zäsur. Ab Düsseldorf steht alles im Zeichen der Langdistanz auf Mallorca. Wahrscheinlich werde ich eine Woche so gut wie gar nicht trainieren und Schwerin quasi kalt starten. Das Wochenende zuvor bin ich nämlich in Roth wo mein Papa und ungefähr 50 Freunde und Bekannte starten werden, die es natürlich anzufeuern gilt! Irgendwo in diesen Zeitraum werden auch Prüfungen fallen, was dazu führen könnte das entweder Schwerin oder Roth in Wasser fallen könnten. Sobald das alles durchgestanden ist starte ich in die Semesterferien mit einer Trainingslagerphase. Dazu werde ich mich wahrscheinlich bei Freunden in Zeeland einquartieren. Dort finde ich gute Trainingsbedingungen vor. Süßwasser im VerseMeer (1min entfernt) und Salzwasser in der Nordsee (5min entfernt) so wie ein Schwimmbad im Nachbarort bieten abwechslungsreiche Schwimmgelegenheiten. Endlose Gegenwindpassagen auf dem Rad werden mich mental und körperlich gut auf das

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Fr

28

Jan

2011

Gute Zeiten Schlechte Zeiten

demnächst gute (Split-)Zeiten?!
demnächst gute (Split-)Zeiten?!

Ich muss jetzt mal kurz einen Grundsatz maskuliner Trainings- & Lebensgestaltung über Bord werfen und mal aus vollem Herzen Jammern, denn mein Kontostand befindet sich im freien Fall. Das ist zum einen zwei Großinvestitionen zu verdanken. Zum anderen jedoch geht zurzeit einfach alles kaputt:

 

Schlechte  Zeiten:

Begonnen hat es vor ein paar Wochen als meine 149,99€ teuren Laufschuhe nach ~200km ein erstes Loch im Innenfutter bekamen und unbrauchbar wurden. Kurz danach gingen bei einem zweistündigen Regenlauf meine eigentlich wasserfesten Kopfhörer kaputt (34,99€). Es folgte meine Pulsuhr (110€) und der Reißverschluss an meiner 189,99€ Outdoor Jacke (Garantie abgelaufen). Vernünftiges ersetzten ist ziemlich teuer, also: Neue Jacke anschaffen. Letzte Woche dann zwei Schläuche (11€) und ein Mantel in den Wind (20€). Außerdem stehen neue Bremsbelege für gleich zwei Räder an (30€). Ebenfalls über die Wupper sind meine Überschuhe (40€). Ein komplett ausgerissener Verschluss hatte zu Folge, dass ich mir bei den 2°C+Regen Ausfahrten der vergangenen Woche regelmäßig die Füße abgefroren habe.

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So

16

Jan

2011

Gemischte Gefühle

Da ich mit gemischten Gefühlen vom 10er in Nettetal zurückgekehrt bin, gibt es zwei Versionen vom Rennverlauf. Vor der subjektiven Beschreibung aber zunächst die Fakten. Gelaufen wurden 10.000m auf Asphalt bei  10°C Außentemperatur und bisweilen starken Wind. Die Strecke liegt allerdings über weite Teile relativ windgeschützt, dafür hält sie aber zwei giftige Anstiege bereit. Einen bei Kilometer 5, dort geht es hinauf zum Wendepunkt 1,5km mit 4-5%. Die dort liegen gelassen Zeit kann man auf dem folgenden Bergabstück zum Ziel nicht mehr wettmachen. Einen zweiten bei Kilometer 9. So kurz vor Ziel ist das ein richtiger „Neckbreaker“  (150m mit 5-6%).

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Do

06

Jan

2011

Männerspielzeug Folge 2: Kaliber 9mm

9mm Full Metal Jacket
9mm Full Metal Jacket

  Wenn es mal wieder Zeit war für einen Triathleten neue Ausrüstungsgegenstände anzuschaffen, wird dieser meistens gleich den Kollegen vorgeführt. Diese Zeit zum Anschaffen ist im Übrigen immer, insbesondere bei Krankheit des Athleten, bei unzufrieden stellenden Wettkampfergebnissen, in der Mittagspause im Büro (ebay Schnäppchen aus Übersee!) oder Sonntags auf der Triathlonmesse. Bei der Vorführung muss man jedenfalls nicht lange warten bis ein Wort fällt:„Waffe“. „Schau mal hier! Mein neues Zeitfahrrad mit allem Zipp & Zapp. Das wird meine Waffe für Rennen XY“. Damit nicht genug. Jegliches Material wird vorschnell mit der aggressiven Metapher beschrieben. Neos werden zur Waffe auf der Jagd nach der Bestzeit. Die Paddles sind die Waffen fürs Training. Das Handtuch die Waffe fürs für nach dem Training. Laufvisor ist eine Antisonnenwaffe. Regenerationsgel – Waffe! Und so weiter und so fort. Meine neuste Errungenschaft verdient das Prädikat Waffe aber wirklich.

Bei Betrachtung der Bodenverhältnisse sah ich meinen großen Silvestercoup in Gefahr. Mir ging der Satz von Vincent Vega durch den Kopf als er erfährt wie viele potentielle Gegner ihn im Apartment erwarten: 

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Mo

03

Jan

2011

Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen.(Bernd Stromberg)

Die Zeiten sind vorbei in denen das Web 2.0 von Emomädchen und Szenekids dominiert wurde, welche jeden Tag die Welt über ihre Haare, Depressionen oder morgendlichen Badezimmer Besuche unterrichteten. Die normalen Menschen haben CuteKitty93, *eMoMoUse* und DarkTroll weitestgehend überflügelt. Auch in der weiten Welt des Ausdauerdreikampfs werden Beziehungen nicht mehr länger nur auf Wettkämpfen und in Trainingslagern gepflegt und geknüpft (beziehungsweise zur Schau gestellt), sondern auch per Mausklick. Auch ich musste einsehen, dass man ohne Twitter und Facebook inzwischen in mancherlei Hinsicht außen vor ist. Also bin ich nun auch im größten Abhörzentrum der Welt vertreten und twitter über mein Training und andere Belanglosigkeiten. Besonders auf Twitter wird es in erster Linie nur um Triathlon gehen. Es ist nicht so, dass ich kein anderes Leben hätte, aber es waren immer genau die Tweets über Badezimmer Besuche, die mich abgehalten haben entsprechende Plattformen zu joinen.

Zum anderen war es der Ruf nach noch mehr Aktualität der mir angetragen wurde. Mit Blogartikeln 

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Do

30

Dez

2010

Masterplan 2011 - Mission Mallorca

2011 mit 100km/h
2011 mit 100km/h

Da ich nicht nach dem Gregorianischen Kalender lebe, sondern nach dem ironmanisch-hawaiianischen Kalender, befinde ich mich bereits seit Langem in 2011. Das Jahr endete gefühlt nach dem Ironman Hawaii im Oktober und begann mit einer mehrwöchigen Ruhephase gefolgt von einer allgemeinen Aufbauphase ehe es seit Dezember langsam wieder richtig zur Sache geht. In den letzten Wochen war Radfahren leider mal wieder nicht möglich. Also Rad putzen (s. Foto) und Rolle fahren. Da ich das 140m² Haus meiner Eltern ja gegen eine hellhörige Mietwohnung getauscht habe (wie ungeschickt von mir) findet das Training mit freiem Blick auf die weiße Wand meines kleinen Kellers statt. Vorteil: Bei geschätzten 14°C im Keller schwitzt man sich wenigstens nicht zu Tode. Nachteil: Langeweile, aber davon jede Menge! (Aktuelle Gegenmaßnahme: alte Alf Folgen auf dem mp3player.)

Dafür laufen Laufen (Haha!) und Schwimmen durchaus rund. Zu Fuß konnte ich, andauernden Wadenproblemen zum Trotz, bereits jetzt größere Umfänge realisieren als in der Vorbereitung für Roth. Im Wasser leide ich zwar nach wie vor an einer gewissen Talentlosigkeit aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

Meine Trainingsziele für 2011 kann man vereinfacht so darstellen.

Schwimmen: Verbessern durch qualitativeres Training im Schwimmverein bzw. mehr Bahnzeiten. Radfahren: Stark halten durch vergleichbares Training wie in 2010. Laufen: 

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Fr

03

Dez

2010

Now playing: John Williams - Jaws Theme

Womit will man seinen Gegenüber am Stammtisch eigentlich noch schocken? Ironman/Langdistanz? Wohl kaum! Alles bereits institutionalisiert bzw. industrialisiert und dank kurzer Schwimmdistanz und machbaren Limitzeiten für Normalsterbliche binnen Monaten zu schaffen. Selbst der Mile High Club und Mount Everest Besteigungen verblassen schon und die Kumpels winken enttäuscht ab.

Aber wie wäre es mit einem Set das an Monotonie und Brutalität schwer zu überbieten ist? 10.000m gesplittet in 100x100m mit 1,30er Abgang. Das ist der Stoff aus dem Helden gemacht sind! Wer es absolviert hat wird zur Legende. (Vermutlich weil einen die nicht Triathlonverstrahlten Kumpels für legendär blöde halten.)

Da ich seit vorgestern, 01.12.2010, zusätzlich auch Mitglied in einem Schwimmverein bin stehen mir ab sofort zwei abgeleinte Sportbecken 16 Stunden am Tag zur Verfügung. Damit gehören Prügeleien und Beschimpfungen mit Personen jenseits des guten Geschmacks der Vergangenheit an und ich kann mich ganz meiner Metamorphose zu einem Raubfisch widmen.

Ich werde hoffentlich den Winter über mindestens 4x wöchentlich das Wasser umrühren - 5x wären besser (always remember: Viel hilft viel!). Das männlichsten Set der Welt, die angesprochenen 100x100m, sollen dann im März in die Tat umgesetzt werden. Gestern war gewissermaßen

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Di

09

Nov

2010

Besorgniserregender Forumsbeitrag

Die Tage werden kürzer, das Training ist wenig umfangreich. In Ermangelung langer Läufe und Radausfahrten wo der Durchschnittstriathlet seine Angriffspläne für 2011 den Mitbewerbern kund tun kann, weicht er gezwungenermaßen auf Internetforen aus. Das Herbst/Winterloch produziert tonnenweise Datenmüll in den Foren der (Triathlon-)Welt. Zur Not kann man auch ein zwölftes Mal den vermeintlich schnellsten LRS diskutieren und sich die Köpfe zum Thema Schlauch vs. Draht einschlagen.

Aber es gibt auch noch User die wirklich schlimme Probleme haben. Da wird alles Training zur Nebensache, wie nachfolgender Post beweist ;):

 

 

I've never written to you before, but I really need your advice. I have suspected for some time now that my wife has been cheating on me. I've witnessed the usual signals; the phone rings, but if I answer, the caller hangs up. My wife has been going out with 'the girls' a lot recently, although when I ask their names she always says, "just some friends...

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Di

02

Nov

2010

Der wahre Duathlon: Biertrinken - Laufen

Am vergangenen Sonntag wollte ich meinen ersten Saisonsieg nach der Trainingspause einfahren. Dass es nicht so kam, lag vor allem an der übermächtigen Konkurrenz. Waren fünf Zusatzbier (=60min Bonus) früher noch die Ausnahme, so sind sie heute die Regel. Anders sind Topplatzierungen inzwischen unmöglich. Dadurch haben in den letzten Jahren die starken Trinker, den Allroundern und den starken Läufern den Rang abgelaufen bzw. abgesoffen. Tummelten sich in den Top5 in den letzten Jahren jeweils trinkfeste Triathleten, sind es inzwischen hauptsächlich externe Starter die in atemberaubender Geschwindigkeit die elf Bier zu 0,33l runterkippen und sich im Laufen eher zurückhalten. Der Drink & Run Sport ist im Wandel. Unter denjenigen der 25 Starter, die sich zu den sechs obligatorischen Flaschen noch fünf zusätzliche genehmigten, war ich klar der schwächste Trinker. Mein Magen spielte von Anfang an nicht mit. Die langsame Trinkgeschwindigkeit resultierte in minutenlange Standzeiten in der Drinking Zone. Da half es auch nichts, dass ich, neben Niklas, der klar schnellste Läufer auf den 6x1000m war. War es 2005 noch der dritte Platz unter über 30 Teilnehmern sprang also dieses Mal gerade eine Top Ten Platzierung heraus. Mit dem achten Platz...

 

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Do

28

Okt

2010

Warum manuelle Zeitnahme schöner ist.

Bei einer Rechercheaufgabe auf der Arbeit entdeckte ich diese Zeitschrift vom November 1986. Das Cover des mir bis dato unbekannten Triathlon Magazins ziert ein längst vergessenes Relikt aus grauer Vorzeit: Die Topless-Zeitnehmerin! Die Vorteile liegen auf der Hand. Die zusätzliche Motivation am Schwimmausstieg sorgt für eine Vorfreude, was die Teilnehmer dazu veranlasst die häufig unbeliebte Schwimmetappe schneller und fröhlicher zu beenden. Gähnende Leere am Streckenrand gehört der Vergangenheit an. Beim nächsten Wald- und Wiesentriathlon wird es bald schon tosende Massen zu bestaunen geben. Aus Gaffern werden schon bald Triathlonfans werden. Von dort ist es nunmehr ein kurzer Weg zur Volkssportart Nummer 1. Fußball mit seinen überwiegend männlichen Schiedsrichtern kann einpacken gegen Triathlon mit Topless-Zeitnehmerinnen. Schließlich gilt: „Sex sells!“

Auch für Athleten ergeben sich Vorteile aus dem Wegfall des lästigen Timechips. Beim Schwimmen führt dieser schließlich zu einem a-symmetrischen Beinschlag, beim Radfahren zu einem unrunden Tritt auf einer Seite und beim Laufen ist er nur störendes Gewicht. In Zeiten wo Turnschläppchen à la Asics Piranha die Füße von Triathleten (übrigens auch die von 90kg schweren 4:30min Läufern) zieren stellt die Entfernung des Timechips ein Quantensprung in Sachen Gewichtsreduktion da.

Ich werde sämtliche meiner Ämter, Positionen, Titel und Connections missbrauchen und

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So

24

Okt

2010

Die Laktatfestspiele* sind eröffnet.

Lauftreff - wie uncool !
Lauftreff - wie uncool !

So langsam läuft der Motor wieder. Ich befinde mich jetzt seit dem 7.Oktober wieder im Training. Die Pause ist damit nicht besonders üppig ausgefallen. Besonders im Laufen wollte ich meinem Körper nicht zu viel Zeit geben sich wieder irgendwelche Probleme auszudenken. Ich habe mit 3km Einheiten begonnen und mich vorsichtig gesteigert und kann einigermaßen schmerzfrei laufen zurzeit. Die Probleme im linken Bein (Innenseite und Wadenmuskel) sind auch nach über einem Jahr nicht in den Griff zu bekommen. Um das Laufniveau wiederzuerlangen, welches ich vor meinem schweren Unfall 2009 hatte (10km 34:45) wird aber nichts um eine deutliche Umfangssteigerung herumführen. In der abgelaufenen Saison waren es oft nur 20-30km in der Woche. Mein erster voller Zehner war im Rahmen des Buschhütten Triathlons und mein erster Zwanziger im Rahmen des Kulmbach Triathlons. Entsprechend ernüchternd waren auch die Laufresultate in 2010. Schmerzfreiheit muss also her. Da inzwischen MRTs von beiden Sprunggelenken und Unterschenkeln ergebnislos blieben und

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Mi

06

Okt

2010

Enttäuschende Holzmedaille bei den Sprintmeisterschaften

Mit einiger Verspätung erscheint jetzt der Bericht von den NRW Sprintmeisterschaften. Dort wurde ich vierter in der Elite. Im Vorfeld und auch jetzt nachher hatte ich einigen Stress. Zum einen bewohne ich seit Anfang September eine neue Wohnung in der ich bis heute kein Internet habe, zum anderen steht eine sehr wichtige Klausur an. Damit lässt sich vielleicht auch das unbefriedigen Ergebnis erklären. Hier also der Bericht.

 

Mit dem Ergebnis am Sonntag den 12.09.10 in Ratingen bin ich ziemlich unzufrieden. Das hat vor allem zwei Gründe. Grund 1: Die anderen waren gut. Grund 2: Ich war nicht so gut. Der Rennverlauf ist schnell erzählt. Nach durchwachsenem Schwimmen verließ ich nach 6:36min das Schwimmbad und passierte nach 7:07min zusammen mit allen Favoriten die Zeitmessmatte. In der dreiköpfigen Spitzengruppe machte ich über große Zeit das Tempo, konnte mich aber nicht von meinen Verfolgern lösen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits ziemliche Magenkrämpfe, die sich beim Laufen noch verschlimmerten.

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Do

02

Sep

2010

Das Kettentattoo - Sündmal des Anfängers

Mir wiederfuhr es heute schon vor der Ausfahrt. Ich stand nichts ahnend neben meiner Maschine und montierte eine neue Armauflage (die alte war beim Sturz in Hückeswagen gebrochen). Dabei berührte meine Wade die 54 reißenden Zähne des großen Kettenblatts. Von einem auf die andere Sekunde war nichts mehr wie es gerade noch war. Die braungebrannte, tägliche rasierte und von zehntausenden Lebenskilometern gestählte linke Wade von jetzt auf gleich völlig entstellt.

In der Hierarchie der Rennradfahrer könnt ihr noch so weit oben stehen. In dem Moment wo dieses Stigma eure Waden ziert seid ihr Allerletzter. Noch hinter allen Hobby-, Alu-Rahmen- und Satteltäschchenfahrern. Alle Lutscher und alle diejenigen die mehr als 0,5l/100km trinken müssen, sie alle stehen in dem Moment sofort über euch. Eine Chance auf Rehabilitation besteht innerhalb der nächsten 500km nicht - ungeschriebenes Gesetz. Ihr dürft, solltet ihr euch aus unerfindlichen Gründen ein KT zuziehen, die 500km aber nicht einfach am Ende der Gruppe Absitzen. Nein, ihr müsst euch eure Ehre zurückerkämpfen. Im Straßenradsport gibt es auf diese, wie auf jede Problemstellung, nur eine Antwort...

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Di

31

Aug

2010

Matsch-schaftssprint

Die Vorzeichen für den Teamsprint über 750 – 20 – 5 waren alles andere als gut. Dass für den Renntag Regen und jede Menge Wind angesagt waren störte mich weniger, als die Probleme die meine Wade seit vergangener der Woche gemacht hatte. Nach einer Radausfahrt am Dienstag zog ich die Reißleine und trainierte gar nicht mehr bis zum Sonntag. Ich war schon oft mal nervös vor wichtigen Rennen gewesen, aber dieses Mal hatte ich Angst. Angst mein Team im Stich lassen zu müssen, weil der Körper nicht will. Denn es war klar, dass der angeschlagene Heiko nicht laufen würde können und wir zu viert durchkommen würden müssen. Zum Glück bin ich einfach eine Rennsau. Wenn der Schuss fällt weiß mein Körper was zu tun ist und Schmerz unterdrücken kann ich sowieso gut. Auf den ersten Metern im E-See gab es praktischerweise dann dazu gleich noch ordentlich auf die Fresse und so konnte ich erst Recht auf Race-Mode umschalten. Adrenalin, Norepinephrin & Co sei Dank.

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Mo

23

Aug

2010

Männerspielzeug Folge 1: Mr.Green

Reservoir Dogs - Tragen zwar Ray Ban sind aber schon ganz gut drauf
Reservoir Dogs - Tragen zwar Ray Ban sind aber schon ganz gut drauf

Vorwort zur neuen Serie

In dieser neuen Rubrik werde ich euch ab jetzt immer meine neusten Errungenschaften präsentieren, die mich schneller aussehen lassen oder eventuell vielleicht sogar schneller machen. Aber nur eventuell. Denn es gilt immer noch der alte Leitspruch: Wer nicht schnell ist, sollte wenigstens schnell aussehen! Und wenn es sich dabei um ein Teil handelt welches beim Geschwindigkeitsgewinn im Bereich des Messfehlers liegt, ist das absolut kein Grund es NICHT zu kaufen. Das Geld beim Triathlonequipment sowieso keine Rolle spielt braucht hier ebenfalls nicht erwähnt zu werden, da ich vermute dass die meisten Leser vom Fach sind. Jede noch so kleine (oder teure) Investition lohnt sich - Immer!

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So

15

Aug

2010

Blood, Sweat & No Tears in Hückeswagen

3 6/7 Wochen war Roth her da hieß es gestern wieder Schwimmen Radfahren Laufen direkt hintereinander.

In den letzten Wochen stand endlich wieder weniger Sport, weniger Schlafen und mehr „normale Sachen“ machen auf dem Plan. Dass diese Sachen in den letzten Wochen vor Roth leiden mussten tut mir immer Leid, dafür ist es dann umso schöner wenn man mal um 6 Uhr mit mehr als zwei bis drei Bier ins Bett fällt und kein schlechtes Gewissen hat. Die Krönung ist natürlich erreicht wenn das Ganze noch ungedehnt und ohne den täglichen Schluck aus der Pulle Franzbranntwein geschieht.

Jedenfalls war dann gestern wieder serious Business angesagt und ich war trotz einer gewissen Müdigkeit im Vorraus schon wieder richtig heiß. Bei allem „Wein, Weib und Gesang“, welche fraglos immer phantastisch sind, muss ich mir dann doch eingestehen, dass es am Ende „Schwimmen Radfahren und Laufen“ sind die mich richtig kicken.

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Fr

13

Aug

2010

...alles für den Club...

...unser Leben für den Sport.

So könnte es wohl heißen. Denn pflichtbewusst wie ich bin werde ich in wenigen Stunden schon in Hückeswagen den ernsthaft verhinderten Lars ersetzten. Erfahren habe ich das vor 30 Minuten (Donnerstag 23:55Uhr).

Dass ich grade aus der Kneipe komme und noch absolut müde von Roth bin ist mir egal. Auch, dass ich seit einem Monat nur einmal den Zeitfahrbock geritten habe und mein längster Lauf 12km und die längste Radeinheit 72km waren wird nicht zählen. Am Samstag halte ich für 4 Stunden die Clubehre hoch!

Diese Woche habe ich zwar mit knapp 19h incl. Krafttraining nicht atemberaubend...

 

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Fr

06

Aug

2010

Umfangreiches Update der Galerie

Zunächst möchte ich mich für die vielen Glückwünsche bedanken, die mich auch immer noch erreichen. Ich komme aus dem Hände schütteln und bedanken gar nicht mehr raus. Leute was macht ihr denn, wenn ich erst mal Hawaii gewonnen habe? ;)

 

Um mich beim Lernen etwas abzulenken, habe ich heute mal die Galerie mit Bildern gefüllt. Den Ordnern "Diverse 2010", "Mallorca 2010" und "Paderborn 2010" habe ich einige Bilder hinzugefügt. Neu dabei sind die Ordner "Madeira 2010", "Kulmbach 2010", "Gütersloh 2010", "Steinbeck 2010" und natürlich die Bilder vom Hauptwettkampf in Roth!

 

Madeira ist deshalb dabei, weil auch dort einiges trainiert wurde, allerdings nur beim Laufen und Schwimmen. Am letzten Tag wurde ich 500m...

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So

25

Jul

2010

Tag X - Roth 2010

Eines vorweg: Der Challenge Roth hält was er verspricht!

 

Freitag


Am 16.07.10 mache ich mich um 5Uhr morgens mit meiner Freundin auf ins gelobte Triathlonland nach Roth, wo zwar kein Milch und Honig, aber immerhin PowerGel und Elektrolythgetränk fließt.

Nachdem wir von einigen Vereinskollegen gewarnt worden waren fahren wir einen kleinen Umweg über die A61 anstatt uns auf der A3 in einem der zahlreichen Staus grillen zu lassen. Gute Entscheidung. Javier erzielte auf der Hinfahrt via A3 einen Schnitt von 68km/h, den schafft Cancellara mit Rückenwind auf zwei Rädern.

Zunächst steuern wir (Jenny, ich und Slice) unsere Unterkunft in Wettelsheim an um unser Zimmer zu begutachten. Der Landgasthhof zum Hirschen liegt gut 35min von Roth entfernt und somit für NRW Verhältnisse schon ziemlich am A… . Beim Vorfahren sind wir schon eine Attraktion. Alle sind freundlich aber ahnungslos: „In Roth findt a Drriathlon statt? Nein nie von gehöat“. 

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Mo

19

Jul

2010

+++ Matthias Epping Deutscher Meister Langdistanz (M20) +++

Hilpoltsteiner Volkszeitung 19.07.2010
Hilpoltsteiner Volkszeitung 19.07.2010

Bei meiner ersten Langdistanz (3,8 - 180 - 42,2) konnte ich gestern mit knapp 20min Vorsprung meine Altersklasse M20 gewinnen.

Nach einem Debakel beim Schwimmen und einem passablen Radpart konnte ich unerwartet gut meine Pace beim Laufen halten und den Einbruch bis weit in die zweite Marathonhälfte rauszögern. Nach 9:08:48h war die Quälerei vorbei. Von über 3000 Einzelstartern wurde ich 38. gesamt, Sieger und damit Deutscher Meister in meiner Altersklasse und dritte Frau :).

So viel in aller Kürze. Rennbericht und Bilder folgen. Danke schon mal an alle!

 

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Mi

14

Jul

2010

Muzze sucht die Superkompensation!

03Tage 14Stunden 5Minuten 23Sekunden...der Countdown auf der Challenge Roth Homepage zählt unerbittlich runter. Stand er nicht vorgestern noch auf 118Tage und lag gestern nicht noch Schnee und die Saison war weit weit weg? Alles Vergangenheit denn jetzt ist die Zeit wo der Saisonhöhepunkt fast da ist. Es ist die Zeit in der man die Beine hochlegen muss und warten muss. Da jetzt kaum noch Training angesagt ist, hab ich genug Zeit in meinen Körper zu hören. Zwickt es nicht dort? Ist dort nicht etwas gereizt? Bin ich nicht vielleicht zu müde und sind die leichten Bauchschmerzen (die ich wirklich habe) nur eine leichte Magenverstimmung oder angolanische Todesgrippe? Die Vorwettkampfspannung schlägt so langsam in Panik um. Auch deshalb ist es jetzt Zeit für einen Blick zurück auf die Vorbereitung und Zeit für einen kleinen Blick vorraus auf das Rennen.

Nachdem ich aus der Saison 2009 eine...

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Mo

05

Jul

2010

Eine Frage der Ehre

Das letzte Vorbereitungsrennen vor Roth ist abgehakt und obwohl es sportlich in allen drei Disziplinen trotz einer weiteren harten Woche durchaus rund lief, hat mir der Wettkampf bis zur Ziellinie keinen Spaß gemacht. An der Organisation und den Strecken des Saerbeck Triathlons lag es sicher auch nicht, sondern ganz einfach an dem Anstand einiger Mitbewerber.

Das Schwimmen hab ich mir (und Niklas gleich mit) selbst versaut. Wir standen einfach zu weit mittig und als der Zug rechts von uns abging waren wir nicht dabei. Die Aufholjagd wurde uns dann noch durch größere dichte Algenfelder erschwert. Nach der ersten Runden kämpften wir uns aber noch auf Position fünf bzw. sechs vor. Rein vom schwimmerischen her konnte ich den Aufwärtstrend der letzten Woche fortsetzten und schwamm für die knapp 1400m ohne Neo ne gute 18:34. Die schlechte Ausgangsposition hab ich mir selbst zuzuschreiben, aber auch der Frühstart tat sein übriges dazu. Hier müssen einfach "Hawaiianische Verhältnisse" her. Durch die "zero tolerance policy" traut sich dort einfach niemand zu früh loszulegen.

Einmal auf meinem geliebten Slice...

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Di

29

Jun

2010

Alle Wege führen nach Roth

Und mein Weg nach Roth führt mich ab jetzt nur noch über Saerbeck am nächsten Wochenende und führte mich am vergangenen nach Steinbeck. Beim gemeinsamen Start der Regionalliga und der Verbandsliga ging ich für zweitere an den Start um die Mission Aufstieg voranzubringen. Aber auch andere Teams verfolgten ähnliche Strategien und so waren im Ziel die ersten drei Starter aus der eigentlich schwächeren Verbandsliga.

Zum Rennen: Ich wärmte mich ausgiebig an Land auf und verzichtet auf Einschwimmen um mich sofort in der ersten Reihe zu platzieren, da ich einen sehr engen Schwimmstart erwartete. Dabei hatte ich auch Glück und konnte gleich an den Füßen von Topschwimmer Nick Staggenborg dem Getümmel entkommen. Nach 750m schwimmen im Dortmund-Ems Kanal lag ich noch auf Rang zwei, wurde auf dem Rückweg aber noch von der ersten Gruppe eingesammelt. Auf dem Rad gab ich natürlich gleich...

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Mi

23

Jun

2010

Lift your head up high (and blow your brains out)

Dieses Lied aus dem Jahr 1996, welches ich auf der Hinfahrt nach Gütersloh hörte, sollte ein wenig zum Motto des Tages werden. Zwar lautet die Zeile zuvor: "So save the planet and kill yourself" und ganz so weit wollte ich es dann nicht treiben, aber ich war mal wieder nah dran.

Nach zwei viel zu kurzen Nächten und ohne Regeneration stand ich also an der Startlinie der Olympischen Distanz in Gütersloh. Während das Schwimmen in Kulmbach noch zu den heftigsten Schlägereien gehörte die ich je erleben durfte, bot Gütersloh das Kontrastprogramm. Die Absprachen vor dem Start funktionierten und so konnte ich im Wasserschatten schwimmend ziemlich locker eine gute 13:20min erzielen. Auf dem Rad arbeitete ich zunächst sehr viel, wurde dann aber nach der Hälfte des Rennens von Captain Heiko Tewes nach hinten beordert. Das Tempo machte mir keine Sorgen, höchstens die Fahrweise einiger Konkurenten und so kam es auch zu mehreren Stürzen. Zitat Kane Simpson, in wunderschönem australischen Slang: "These guys are crazy!". In den letzten Kurven...

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Sa

19

Jun

2010

Drafting - die große Unbekannte.

Morgen muss ich in Gütersloh ran. OD in der zweiten Buli. Das Rennen wird sicher stark besetzt sein, zumal mit Buschhütten und Witten zwei TopTeams aus der ersten Liga auch auf international geprüfte Starter zurückgreifen könnten.

  Für das Rennen habe ich überhaupt nicht spezifisch trainiert. Im Gegenteil die letzten zwei Wochen standen noch mal im Zeichen von großen Umfängen und wenig Tempoarbeit. Heute hatte ich noch ein Blockseminar in der Uni und regeneriert habe ich auch nicht. Des weiteren habe ich jetzt 10 Tage Antibiotikum genommen, wegen einer Entzündung der Ohrspeicheldrüse. Genug Ausreden für morgen also.

Dennoch bin ich hochmotiviert das Beste rauszuholen. Entscheidend wird sein wie sehr ich von meiner famosen Radform profitieren kann. Da Windschattenfahren erlaubt ist, ist der...

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Di

08

Jun

2010

MISSION ACCOMPLISHED! 7.Platz bei der Deutschen Meisterschaft MD.

by David Herrera
by David Herrera

Kulmbach ist geschafft und damit auch ein wichtiger Schritt Richtung Roth. Das Rennen lief alles andere als optimal, dennoch bin ich sehr zufrieden.

Das Schwimmen verlief schon schlecht. Ich erwischte wegen dem, eigentlich schon obligatorischen, Frühstart eine schlechte Position und war mitten im Geprügel. Wie ich nach dem Rennen hörte erging es aber vielen noch schlechter. Ich erreichte mein Rad erst nach 29:53min, was auch auf eine zu lange Schwimmstrecke hindeutet. Nach knapp 5km überholte mich bereits Wolfgang Teuchner. Ich nahm seine Pace erst mal auf und besonders in den Bergaufstücken konnte ich zunächst gut folgen. Als wir dann mit 70km/h in eine Ortsdurchfahrt schossen gab es einen heftigen Knall und ich wahr froh, dass es nur meine Gelflasche war die über den Asphalt rollte und nicht ich oder Teile meines Rads. Ich hatte wohl ein größeres Schlagloch...

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Fr

04

Jun

2010

36 Stunden bis Kulmbach - Lock´n Load

Die Form stimmt einigermaßen, die Wehwechen haben sich gebessert. Es kann also losgehen. Die Strecke sollte mir liegen. Was mir nicht so liegen wird ist das hochsommerliche Wetter, welches für Sonntag angesagt ist. Morgen reise ich mit meiner Freundin an und mache den Montag noch ein bissle Urlaub. Ich meld mich dann am Dienstag.

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Mo

31

Mai

2010

Keine Streßfraktur

Legendary Lienen
Legendary Lienen

Ein Besuch beim Arzt heute konnte mich beruhigen. Die bisweilen starken Schmerzen im Mittelfuß rühren wohl von einer Sehnenentzündung her. Zähne zusammenbeißen, andere hat es schon schlimmer erwischt.

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Mo

31

Mai

2010

Keine Pardy in Pardyborn

Ein vierter Platz in der Teamwertung und ein zweiter im Einlauf für mich. Hört sich eigentlich ganz gut an, war es aber nicht.

 

Beim Schwimmen setzten Niklas (Greeven) und ich die von mir vorgeschlagene Taktik um. Ich begann die ersten 300m stark um dann stark nachzulassen, wie sowieso eigentlich immer. Niklas nutzte mein hohes Tempo um direkt mal aus seiner Startmüdigkeit zu erwachen die ihn so oft ereilt. Bei 300m ließ ich ihn wie geplant passieren und kämpfte von da an, besonders nach den Wenden ums überleben. Im Wasser liefs, besonders auf Grund der katastrophalen Trainingsbedingungen der letzten Wochen, erwartungsgemäß nur so halbrund.

Einmal auf dem Rad gings auch ungewohnt schleppend los. Das schieb ich einfach mal auf die vielen Stunden die ich noch bis Samstagabend trainiert habe. Kulmbach steht schließlich vor der Tür. Also ließ ich Niclas Bock erst mal vorbei ziehen. Allerdings fuhr er mir besonders in den Kurven einfach zu langsam und daher übernahm ich wieder die Spitze und baute von da an auch meinen Vorsprung immer weiter aus. Vor dem Rennen hatte ich Niclas Bock...

 

 

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Mi

26

Mai

2010

Was war...was ist...was kommt...Kurzfassung

Die Saison 2009 lief bis zum Bonn Triathlon super. Dort hatte ich einen unverschuldeten Unfall mit einem Auto, welches mir in die Quere kam. Seit dem habe ich regelmäßig Probleme mit dem Laufen. Besonders bei harten Sachen. Dennoch verlief der Rest der Saison 2009 noch recht erfreulich (s. Erfolge).

Die Vorbereitung für die Saison 2010 (meine 14. Saison) lief wegen der Probleme beim Laufen, des harten Winters und lang anhaltenden Schulterproblemen ziemlich holperig. Das schlechte Wetter hielt sogar phasenweise im TL auf Malle an. Dennoch konnte ich dort gute Trainingsumfänge zusammen mit Niklas abspulen.

Beim ersten richtigen Wettkampf in Buschhütten konnte ich mich trotz schwierigerer Bedindungen im Vergleich zum Vorjahr verbessern. Sowohl vom Platz als auch von der Zeit her.

Dieses Jahr liegt das Hauptaugenmerk auf den langen Sachen: MD in Kulmbach und LD in Roth. Nebenbei werde ich meinem Team versuchen in den Ligen zu helfen. Für diese Rennen werde ich aber wohl wenig oder gar nicht tapern.

Das nächste Rennen ist am Wochenende in Paderborn.

 

s.a. Rennen 2010

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Mi

26

Mai

2010

Online!

Ich konnte mich nicht mehr länger wehren und hab mir auch ne Homepage zugelegt. Freut euch auf sinnfreie Updates aus meinem ebenso sinnfreien Leben als Triathlet.

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Events

 

01.05.2016
Mönchengladbach Duathlon

5 - 20 - 2,5

1. Platz

08.05.2016

Triathlon Rheinfelden Elite

1,4 - 44 - 11

2. Platz

 

22.05.2016

Steinfurt Triathlon

2 - 80 - 20

2. Platz

 

29.05.2016

NRW LIGA Teamsprint Gladbeck

0,75 - 22 - 5

3. Platz


05.06.2016

REGIONALLIGA Harsewinkel Triathlon

1 - 40 - 10

1. Platz

 

19.06.2016

Indeland Triathlon

1,9 - 88 - 20

3. Platz

 

05.06.2016

2. BUNDESLIGA Grimma

Teamsprint

0,75 - 20 - 5


 

24.07.2016
IRONMAN Switzerland
3,8 - 180 - 42,2

 

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